1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Über 30 000 Gäste trotz Corona

  8. >

Wellenfreibadsaison endet am 1. September

Über 30 000 Gäste trotz Corona

Nottuln

In Nottuln geht die Wellenfreibadsaison dem Ende entgegen. Eine Saison, die stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war. Dennoch sind die Nottulner Gemeindewerke als Badbetreiber nicht unzufrieden.

wn

Das schöne Wetter im August hat die Besucherzahlen im Nottulner Wellenfreibad noch einmal kräftig wachsen lassen. Bislang kamen über 30 000 Gäste in das Wellenbad. Foto: Johanna Schindler

Am kommenden Dienstag (1. September) endet die diesjährige Wellenfreibadsaison. Die Nottulner Gemeindewerke ziehen trotz der Corona-Pandemie eine durchaus erfreuliche Bilanz, denn es kamen bislang über 30 000 Gäste in das Nottulner Freibad. „Dank der guten Wetterlage im August kann noch ein versöhnlicher Abschluss der Wellenfreibadsaison erzielt werden“, bilanzierten die Gemeindewerke am Dienstag.

Dabei hat die diesjährige Wellenfreibadsaison mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zunächst unter keinen guten Vorzeichen gestanden. Nachdem die Freibäder erst Ende Mai geöffnet werden durften, stellte sich zunächst auch noch eine mäßige Wetterlage ein. Die Gemeindewerke nennen Zahlen: „Nach den ersten beiden Betriebsmonaten verzeichnete das Wellenfreibad 14 584 Gäste. Durch den heißen August konnte alleine durch diesen Monat mit bisher 15 574 Besuchern das Ruder noch einmal herumgerissen werden. Die Gästezahl von 30 000 wurde am 22. August geknackt.“

Besucherstärkster Tag war der 8. August mit 1565 Gästen. Allein in der Woche 6. bis 12. August lag der Tagesschnitt bei 1331 Besuchern. „Der August 2020, ein Monat der noch mal richtig Spaß machte, und zeigt, wie beliebt das Nottulner Wellenfreibad auch nach über 40 Betriebsjahren ist“, freuen sich die Gemeindewerke.

Das Hauptaugenmerk habe in diesem Jahr der Vermeidung von Corona-Infektionen gegolten. Der vor Öffnung des Bades mit dem Gesundheitsamt des Kreises Coesfeld abgestimmte Pandemieplan habe augenscheinlich gegriffen. „Das Zusammenspiel der Gäste und des Aufsichtspersonals hat auch bei höheren Besucherzahlen hervorragend funktioniert. Die Hygieneregeln wurden eingehalten. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Die größte Sorge, ein ‚Hotspot‘ des Kreises Coesfeld zu werden, ist zum Glück nicht eingetreten.“

Die Festlegung einer Besucherobergrenze ohne Zeitbeschränkung und ohne Onlinereservierung habe sich bewährt. Neben den Stammgästen machten sich nach einem Blick auf die Homepage, um die jeweils aktuelle Gästezahl zu checken, auch viele Besucher aus den Umlandgemeinden auf den Weg, um einen unbeschwerten Ferientag im Nottulner Bad zu verbringen.

Auch für das Bäderteam sei die Saison nicht einfach gewesen. Neben der Wasseraufsicht musste auch auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet werden. „Dank der Unterstützung der DLRG-Ortsgruppe Nottuln konnten auch diese Aufgaben erfolgreich bewältigt werden“, so die Gemeindewerke.

Die positiven Aspekte dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in einer regulären Wellenfreibadsaison ohne Corona Besucherzahlen zwischen 50 000 und 80 000 erzielt werden.

Die Wetterprognose verspricht aus Sicht der Badbetreiber in den nächsten Tagen nichts Gutes. Aus diesem Grund schließt das Wellenfreibad am nächsten Dienstag (1. September) mit Betriebsschluss seine Pforten. „Jetzt ist also Endspurt für die diesjährige Sommersaison.“

Hallenbad: Maximal 25 Besucher gleichzeitig

Das Nottulner Hallenbad geht am 3. September (Donnerstag) für die neue Herbst-/Wintersaison wieder in Betrieb. Wegen der Umstellung vom Wellenfreibad auf das Hallenbad bleiben die Nottulner Bäder am 2. September (Mittwoch) geschlossen. Die Sommersaison wurde wieder genutzt, um die jährlichen Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten rechtzeitig vor Beginn des Hallenbadbetriebes durchzuführen, berichten die Gemeindewerke. Auch der Hallenbadbetrieb in der neuen Saison ist unter Pandemiebedingungen durchzuführen. Die Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ist erfolgt. Der Pandemieplan ist jetzt in der abschließenden Bearbeitung. Nach dem jetzigen Stand wird eine maximale Gästezahl von gleichzeitig 25 Besuchern möglich sein. Die Gemeindewerke werden den Badeplan und die Hygieneregeln rechtzeitig vor der Öffnung des Hallenbades veröffentlichen.

Startseite