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Liebfrauenschule Nottuln und Hildegardisschule Münster kooperieren

Übergang in die Sekundarstufe II erleichtern

Nottuln

Heinrich Willenborg, Leiter der Nottulner Liebfrauenschule, ist sich sicher: „Die Kooperation mit der Hildegardisschule Münster ist zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler.“ Diese engere Zusammenarbeit ist nun auch schriftlich vereinbart.

Peter Garmann (l.), Leiter der Hildegardisschule Münster, und Heinrich Willenborg, Leiter der Liebfrauenschule Nottuln, unterzeichneten am Montagmorgen die Kooperationsvereinbarung. Beide Schulen werden künftig enger zusammenarbeiten. Foto: Ludger Warnke

Die Liebfrauenschule Nottuln und die Hildegardisschule Münster eröffnen ein neues Kapitel der Zusammenarbeit: Die beiden Schulleiter Heinrich Willenborg (Nottuln) und Peter Garmann (Münster) unterzeichneten am Montagmorgen eine Kooperationsvereinbarung, die zu einer engen Zusammenarbeit zwischen der Sekundarschule in Nottuln und dem Berufskolleg in Münster führen wird. „Und dies zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler“, ist Heinrich Willenborg überzeugt. Die Liebfrauenschule sei eine Schule, die auch den Weg in die berufliche Bildung vorsehe. Dank der neuen Kooperationsvereinbarung werde den Nottulner Jugendlichen der Übergang in die Sekundarstufe II erleichtert.

Beide Schulen hatten auch schon in der Vergangenheit Kontakt. Die Initiative zu der nun engen Kooperation kam aus Münster. Das Berufskolleg Hildegardisschule, im Herzen von Münster gelegen, bietet Bildungsgänge in den drei wichtigen Berufsfeldern Gesundheit und Soziales, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Wirtschaft und Verwaltung an, erläuterte Schulleiter Peter Garmann. Rund 825 Schüler und Studierende sind an der Hildegardisschule, und nicht wenige der Jugendlichen kommen von der Liebfrauenschule Nottuln. „Nottuln ist für uns ein wichtiger Baustein“, betonte Garmann.

Die neue Kooperationsvereinbarung, die ab sofort gilt und über die auch die Eltern informiert werden, eröffnet Vorteile für die Nottulner Jugendlichen. Geregelt ist zum Beispiel, dass Schüler der Liebfrauenschule bei der Aufnahme in einen Bildungsgang der Hildegardisschule bevorzugt behandelt werden. Die Fahrtkosten werden nach der Schülerfahrtkostenverordnung übernommen. Und um den Übergang in die Sekundarstufe II zu erleichtern, fördern beide Schulen den Austausch in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch; ab Klasse 8 einsetzende Fremdsprachen können in Münster weitergeführt werden; Schüler und Eltern werden umfassend über die verschiedenen Bildungsgänge der Hildegardisschule informiert.

Das Bistum Münster, Träger beider Schulen, begrüßt die neue Kooperation sehr, wie Matthias Busch, Schulfachlicher Referent in der Schulabteilung des Bistums, bei der Unterzeichnung betonte. Er sprach von einer Win-Win-Situation.

Schulleiter Heinrich Willenborg weist ausdrücklich darauf hin, dass die Kooperation der Liebfrauenschule mit dem Rupert-Neudeck-Gymnasium in Nottuln uneingeschränkt fortgesetzt wird. Auch die guten Kontakte zur Liebfrauenschule Coesfeld werde man weiter pflegen und sogar noch ausbauen.

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