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Friedensinitiative hängt Banner zum Anti-Kriegstag auf

„Verhängnisvolle Logik von Aufrüstung und Abschreckung“

Nottuln

An der Friedens- und Versöhnungskapelle der katholischen St.-Martinus-Kirche hängen seit Dienstag zwei Banner. Mit ihnen will die Friedensinitiative Nottuln auf den Anti-Kriegstag am 1. September aufmerksam machen – und auf die Anliegen, für die sie sich seit Langem einsetzt.

Hängten am Dienstag Banner anlässlich des Anti-Kriegstages auf (v.l.): Robert Hülsbusch, Pfarrdechant Norbert Caßens und Jürgen Hilgers-Silberberg. Foto: Friedensinitiative Nottuln

Zum Anti-Kriegstag am 1. September hängten Mitglieder der Friedensinitiative Nottuln (FI) an der Friedens- und Versöhnungskapelle der katholischen St.-Martinus-Kirche zwei Banner auf. „Du sollst nicht töten. Verhandeln statt schießen“, ist auf dem einen zu lesen, das Wort „Frieden“ in vielen Sprachen auf dem anderen.

Ausdrücklich unterstützt wurde die FI dabei durch Pfarrdechant Norbert Caßens: „Der Anti-Kriegstag erinnert uns daran, dass Deutschland angesichts des Zweiten Weltkrieges besondere Verantwortung für den Frieden trägt. Wenn wir künftig friedlich und sicher zusammenleben wollen, brauchen wir eine Politik, die auf Abrüstung und Entspannung setzt statt auf Aufrüstung und Abschreckung.“

Jürgen Hilgers-Silberberg von der FI ergänzt: „Wider aller Vernunft stellt sich auch die deutsche Politik in den Dienst einer verhängnisvollen Logik von Aufrüstung und Abschreckung – eine Logik, die inzwischen wieder das Weltgeschehen prägt. Das internationale Wettrüsten hat unfassbare Ausmaße erreicht. Und die Rüstungsausgaben sollen weiter steigen!“

Auch den Afghanistan-Krieg haben die FI-Mitglieder am Anti-Kriegstag im Blick. „20 Jahre ist Krieg geführt worden, 20 Jahren sind Unsummen von Geld für Militär ausgegeben worden. Und das Ergebnis: Viele Hunderttausende Tote, viel Leid und Zerstörung“, so Robert Hülsbusch von der FI. „Und nun zieht die Allianz geschlagen ab und hinterlässt ein Land in Chaos und Trümmer.“

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