1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Vermisse die Enkelkinder

  8. >

Corona: Drei Fragen an Josef Dirks

Vermisse die Enkelkinder

Nottuln

Von den Corona-Einschränkungen ist Josef Dirks mehrfach betroffen - als Opa und als Vorsitzender der DJK Grün-Weiß Nottuln.

Iris Bergmann

Josef Dirks vermisst die Enkelkinder – und den vielfältigen Sportbetrieb der DJK Grün-Weiß Nottuln Foto: Iris Bergmann

Homeoffice, Hamsterkäufe, Kontaktverbot – die Coronakrise ist in vollem Gange und verändert den Alltag auch in der Gemeinde Nottuln. Aber wie gehen die Menschen damit um? Die Westfälischen Nachrichten haben sich in Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten umgehört. Heute bei: Josef Dirks, 1. Vorsitzender des Sportvereins DJK Grün-Weiß Nottuln.

Was ist momentan Ihre liebste Beschäftigung in der Freizeit?

Josef Dirks: Ich gehe sehr viel spazieren. Meine Frau, der Hund und ich genießen die Zeit draußen bei dem herrlichen Sonnenschein. Man begegnet in der Natur vereinzelt Menschen, aber natürlich immer mit großem Sicherheitsabstand.

Was nervt Sie am Meisten?

Dirks: Dass wir unsere Enkelkinder nicht in den Arm nehmen können und dass wir unsere Tochter, die sich als Intensivschwester um erkrankte Menschen kümmert, und ihren Mann, nicht bei der Betreuung ihrer Kinder entlasten und die Familie unterstützen können. Für die DJK, dass der gesamte Sport-, Spiel- und Trainingsbetrieb lahm gelegt ist und die Kinder und Jugendlichen nicht die Möglichkeit haben, sich im Sport auszutoben. Keine Frage, die Schließung der Sportstätten war unumgänglich, trotzdem tut es mir leid für die Kids. Bitter ist auch, dass die neue Halle nun endlich fertig ist und wir nicht darin spielen können.

Was tun Sie als erstes, wenn die Krise vorbei ist?

Dirks: Ich weiß es noch nicht genau. Vielleicht einfach mal eine Woche verreisen und alles nachholen, was man in dieser schwierigen zeit nicht tun konnte. Dazu gehört in erster Linie auch der Besuch bei unseren Enkelkindern.

Startseite