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Arbeitstreffen „Kirchliche Seniorenarbeit“

Vernetzung für die Zukunft wichtig

Nottuln

Wer sich in und für die Seniorenarbeit engagiert, kommt am Thema „Einsamkeit“ nicht vorbei. Gerade in der Corona-Pandemie und besonders für alleinstehende Senioren sei dieses Thema sehr aktuell, berichtet Mechtild Henke vom Sachausschuss Alter-nativ des Pfarreirates St. Martin. Umso wichtiger sei es daher, Treffen für ältere Menschen anzubieten.

Von Ludger Warnke

Vertreter der verschiedenen Gruppen, die sich in der Kirchengemeinde St. Martin mit der Seniorenarbeit beschäftigen, trafen sich mit Pastoralreferent Daniel Breitkopf (5.v.r.) zu einem Erfahrungsaustausch. Insgesamt wollen sich die Gruppen besser miteinander vernetzen und untereinander mehr von den Erfahrungen anderer profitieren. Foto: Ludger Warnke

Vertreter der verschiedenen Gruppen, die sich in der Kirchengemeinde St. Martin mit der Seniorenarbeit beschäftigten, berichteten jetzt bei einem Erfahrungstausch im Pfarrheim Appelhülsen, dass diese Treffen von den Älteren sehr wertgeschätzt werden. Das spreche dafür, diese Angebote auch in Zukunft fortzusetzen.

Fortgesetzt werden soll auch der Erfahrungsaustausch der verschiedenen Ehrenamtlichen in der Kirchengemeinde. Mechtild Henke vom Sachausschuss Alter-nativ und Pastoralreferent Daniel Breitkopf, dessen Schwerpunkt in der Kirchengemeinde die Seniorenarbeit ist, hatten die Ehrenamtlichen zu einem Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken eingeladen, um nach der langen Zeit der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie der Seniorenarbeit neue Impulse zu geben.

Pro­bleme nicht ausgeklammert

Vorweg gesagt: Das Treffen wurde von den Teilnehmern – auch aus der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde – sehr begrüßt und sehr positiv bewertet. Zwar wissen alle mehr oder weniger, welche Angebote es in den einzelnen Ortsteilen gibt, dass man nun aber die Macher und Macherinnen persönlich kennt, fördert den Zusammenhalt und eine künftige Zusammenarbeit.

Natürlich wurden bei diesem Arbeitstreffen die Pro­bleme nicht ausgeklammert. Ein Thema, mit dem sich alle kirchlichen Gruppen beschäftigen: Diejenigen, die ehrenamtlich Verantwortung übernehmen und Angebote organisieren, werden immer älter. Es fehlt der Nachwuchs. Alle machten die Erfahrung, dass es sehr, sehr schwierig sei, jüngere Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Wie sich diesem Problem begegnen lässt, soll bei weiteren Treffen diskutiert werden. Im Raum stehe die Überlegung, ein gemeinsames, generationenübergreifendes Projekt auf die Beine zu stellen, erläuterte Henke. Dabei wurde noch einmal ausdrücklich betont, dass die Angebote der Kirchengemeinde St. Martin für alle Menschen offenstehen. Alter, Geschlecht, Religion und Nationalität spielen dabei keine Rolle.

Nächstes Treffen geplant

Um den Meinungs- und Informationsaustausch innerhalb der Gruppe weiter in Gang zu halten, ist für das zweite Halbjahr das nächste Treffen geplant. Als Ansprechpartnerin für weitere Informationen und für Interessenten, die sich in der Seniorenarbeit engagieren wollen, steht Mechtild Henke zur Verfügung (Kontakt: henkemechtild@ gmail.com, 0 25 02/ 83 23).

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