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Münsterland-Festival mit zwei Kulturangeboten in Nottuln und Appelhülsen

Videokunst im Skulpturengarten

Nottuln

Spannende Kulturangebote an schönen Orten – alle zwei Jahre sorgt damit das Münsterland Festival für viel Freude bei den Kulturinteressierten in der Region. Die elfte Auflage des Festivals ist mit zwei Angeboten zu Gast in der Gemeinde Nottuln.

Von Ludger Warnke

Eine audiovisuelle Installation mit dem Titel „Soulholes“ gibt es am 15. und 16. Oktober in Nottuln zu erleben. Die Videokünstlerin Francis Eggert und der münstersche Videokünstler Sven Stratmann haben die Installation mit grafisch abstrakten 2D- und 3D-Videoanimationen gestaltet. Die musikalische Interpretation kommt von den Musikern Chris Hill und „Derkalavier“. Foto: Sven Stratmann

Abwechslungsreiche Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen mit besonderen Künstlern an schönen und spannenden Orten im Münsterland: Das ist das Münsterland-Festival. Die alle zwei Jahre vom Münsterland e.V. veranstaltete Kulturreihe findet diesmal in der elften Auflage mit Gastland Österreich unter dem Motto „Alpenklänge ohne Höhenmeter“ statt. Kulturinteressierte dürfen sich vom 8. Oktober bis 6. November über rund 40 Kulturangebote in der Region freuen. Mit zwei Veranstaltungen ist das Festival auch zu Gast in der Gemeinde Nottuln.

Videoanimationen auf Holzobjekten

Eine audiovisuelle Installation mit dem Titel „Soulholes“ erwartet Interessierte am 15. und 16. Oktober (Freitag und Samstag) im Skulpturengarten der Galerie Hove­stadt in Nottuln. Dabei werden Videoanimationen auf zwei Holzobjekte projiziert, dazu gibt es eigens komponierte Musikstücke, die die Installation begleiten und interpretieren. Der Eintritt ist frei.

Die Videokünstlerin Francis Eggert und der münstersche Videokünstler Sven Stratmann haben die Installation mit grafisch abstrakten 2D- und 3D-Videoanimationen gestaltet. Die musikalische Interpretation kommt von den Musikern Chris Hill und „Derkalavier“, die dafür unabhängig voneinander jeweils ein Stück komponiert haben.

Chris Hill arbeitet vorwiegend mit dem Schlagzeug, das er mittels Sensortechnik verfremdet und dem er elektronische Sounds beimischt. „Derkalavier“ nutzt das Klavier als prägnantes Instrument, um einen Soundtrack zu produzieren. Heraus kommt ein 25-minütiges Gesamtkunstwerk.

Die Installation findet im Skulpturengarten vor der Galerie statt. Zur gleichen Zeit ist auch die Galerie geöffnet, in der sich Interessierte die aktuelle Ausstellung „Dschidschoriengrien“ mit Gemälden der Berliner Künstlerin Andrea Damp anschauen können.

Einlass ist an den Abenden jeweils um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nötig auf www.muensterland-festival.de.

Drei Jazzmusiker und mehr als zwei Dutzend Instrumente

Zweite örtliche Veranstaltung des Festivals ist ein Konzert mit dem österreichischen Jazzmusiker David Helbock am 28. Oktober (Donnerstag) im Appelhülsener Bürgerzen­trum. Das Konzert (Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr) bestreiten mit ihm die beiden Bandkollegen Johannes Bär und Andreas Broger.

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: Mit diesem Trio rund um den österreichischen Musiker David Helbock wird‘s imposant, vielseitig und nie langweilig. Helbock beschränkt sich bei der Instrumentenwahl weitgehend auf solche mit Tasten und bespielt dabei auch gerne mal zwei gleichzeitig. Johannes Bär ist in der Band fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger wiederum ist der Meister der Holzblasinstrumente, spielt Saxofone, Klarinetten, Flöte.

Das Programm beinhaltet unter anderem groovige Versionen von Klassikern wie „Watermelon Man“ (Herbie Hancock) oder „Bolivia“ (Cedar Walton). Der Eintritt beträgt 18 Euro (Vorverkauf).

Für alle Veranstaltungen des Münsterland-Festivals gilt die 3G-Regel.

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