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Mapathon-Ergebnisse übergeben

Viele Radwege sind sanierungsbedürftig

Nottuln

Von einem Radwegenetz könne in Nottuln keine Rede sein – das ist ein Ergebnis aus der Mapathon-Umfrage, die der ADFC Nottuln jetzt an Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes übergeben hat. Der versprach, diese mit in die politischen Beratungen zu nehmen.

Wolfgang Lange (l.) und Günter Dieker (r.) vom ADFC Nottuln übergaben die Ergebnisse der Mapathon-Umfrage an Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes. Foto: Gemeinde Nottuln

Als Günter Dieker und Wolfgang Lange vom ADFC Nottuln jetzt Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes einen Besuch abstatteten, hatten sie eine besondere blaue Mappe mitgebracht. Ihr Inhalt: Die Ergebnisse des Mapathons in Nottuln 2021. Neben Anregungen und Ideen für ein wünschenswertes Radnetz in Nottuln konnten die Bürger bei der Mapathon-Umfrage, die der ADFC in den Wochen vor Ostern durchführte, auch Kritik an den bestehenden Radwegen im Stiftsdorf äußern.

325 Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit. „Es ist ein Super-Ergebnis“, freute sich Günter Dieker. Auch die Qualität der Beträge der Online-Befragung sei gut gewesen, sagte ADFC-Vorsitzender Wolfgang Lange: „Das zeigt deutlich, wie wichtig der Nottulner Bürgerschaft das Thema Radverkehr ist.“

Radwege „massiv sanierungsbedürftig“

In der Umfrage selbst kommt Nottuln aber laut einer Pressemitteilung der Gemeinde nicht so gut weg: Denn von einem Radwegenetz könne keine Rede sein, lautet ein Ergebnis. „Auch entsprechen die Wege fürs Fahrrad nicht mehr den heutigen Kriterien und sind größtenteils massiv sanierungsbedürftig“, erläutert Günter Dieker. Das Ergebnis bestätigte und vertiefte überdies das Urteil aus dem bundesweit durchgeführten Fahrradklimatest des ADFC. Die letzte Erhebung fand im September statt: Nottuln kam als mit Abstand schlechteste Kommune im Münsterland auf Platz 214 von 408 in der Vergleichsgruppe der Kommunen bis 20 000 Einwohner.

Bürgermeister ist Ausbau ein persönliches Anliegen

Bürgermeister Thönnes versprach, die Mapathon-Ergebnisse, die in eine Karte mündeten, auf der das wünschenswerte Radnetz abgebildet ist, mit in die politischen Beratungen einzubeziehen: „Ich hoffe, dass auf diese Weise mehr Dynamik in den Ausbau der Radwege kommt.“ Thönnes ist der Ausbau der Radwege auch ein persönliches Anliegen: „Ich fahre selbst sehr gerne und oft mit dem Rad – auch zum Rathaus. Daher kenne ich den schlechten Zustand so mancher Radwege ziemlich genau.“

Nachzulesen sind die Ergebnisse auf der Homepage des ADFC Nottuln.

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