SPD Nottuln benennt Bewerber für die Gemeinderatswahl im September

Volker Ludwig SPD-Spitzenkandidat

Nottuln

Mit Volker Ludwig als ihrem Spitzenkandidaten startet die SPD Nottuln in den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl am 13. September. Während einer Mitgliederversammlung besetzten die Sozialdemokraten die 16 Wahlbezirke und legten die Reihenfolge auf der Reserveliste fest.

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Für die SPD bewerben sich um den Einzug in den Nottulner Gemeinderat (v.l.) Jürgen Jendroska (Listenplatz 8), Marco Jendroska (12), Holger Zbick (14), Heinz Siehoff (5), Vural Bahceci (10), Peter Holtrup (6), Manfred Gausebeck (4), Claudia Jürgens (2), Wolfgang Danziger (3), Daniel Wendring (7), Volker Ludwig (1) und Manfred Kunstlewe (9). Foto:

Mitglieder des SPD-Ortsvereins trafen sich zur Versammlung unter den besonderen Bedingungen der Corona-Beschränkungen auf dem Alten Hof Schoppmann in Darup, um die Kandidatinnen und Kandidaten für die am 13. September anstehende Wahl des Nottulner Gemeinderates zu benennen.

„Wir wollen die hohe Lebensqualität für die Menschen in allen vier Ortsteilen der Gemeinde Nottuln erhalten und soweit möglich ausbauen. Damit wir uns auch in den kommenden fünf Jahren dafür engagieren können, bitten wir die Wählerinnen und Wähler um ihre Stimme,“ erklärte Ortsvereinsvorsitzender Manfred Kunstlewe zu Beginn der zweiten Mitgliederversammlung der SPD in diesem Jahr.

Auf ausführliche Berichte und Vorträge wurde ausdrücklich verzichtet. So stand die Versammlung ganz im Zeichen der Besetzung der 16 Wahlbezirke und der Reserveliste mit Kandidaten der örtlichen SPD. Als Spitzenkandidat für die Reserveliste wurde der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Volker Ludwig, einstimmig gewählt. Ihm folgt auf Platz zwei die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Soziales, Bildung und Freizeit, Claudia Jürgens. Auch sie wurde – ebenso wie alle weiteren Kandidaten – einstimmig gewählt. Gleichfalls einstimmig wurden die 16 Wahlbezirke in der Gemeinde Nottuln mit SPD-Kandidaten besetzt, berichten die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung.

Zwischen den Wahlgängen berichtete Volker Ludwig kurz von den Beratungen zum Haushaltskonsolidierungskonzept der Gemeinde. „Wir haben deutlich gemacht, dass Sparen in der Corona-Krise eher schadet. Wie soll nach der Aufhebung der Beschränkungen die heimische Wirtschaft wieder in Gang kommen und Gewerbesteuer zahlen, wenn die Gemeinden des Münsterlandes ihre Ausgaben kürzen und beispielsweise notwendige Reparaturen an den Schulgebäuden nicht durchführen“, so Volker Ludwig. Daher habe die SPD-Fraktion auch die Resolution zum Rettungsschirm eingebracht, die beschlossen wurde. Das Land und der Bund müssten den Kommunen eine ausreichende Finanzierung in der Krise, aber auch darüber hinaus gewährleisten.

Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Ratsherr Wolfgang Danziger ergänzte: „Bis auf die UBG sind inzwischen alle Fraktionen unserem Vorschlag gefolgt, Geld für den Öffentlichen Personennahverkehr zu investieren. Es war unsere Initiative, die die Buslinie C 85 ermöglicht hat. Ein Ergebnis unserer damaligen umfangreichen Befragung der Bürger hat gezeigt, dass die Fahrpreise für den innerörtlichen Verkehr zu hoch sind. Da besteht noch Handlungsbedarf.“

Zum Abschluss berichtete Holger Zbick, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, über die Besonderheiten des Kommunalwahlkampfes. Im Rahmen der Corona-Beschränkungen müsse mit neuen Formaten experimentiert werden. Dazu sei man unter anderem mit Wahlkampf- und Medienexperten der SPD in einem regen Austausch.

Die Kandidaten der SPD

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