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Katrin und Holger Klein zuversichtlich

Weihnachtsmarkt mit Stilvom 10. bis 12. Dezember

Nottuln

Was kann stattfinden, was muss ausfallen? Katrin und Holger Klein lassen sich von der Corona-Krise nicht unterkriegen: Sie haben mit der Organisation des Weihnachtsmarktes begonnen.

Das stimmungsvolle Ambiente in der Domherrengasse hat 2019 die Besucher der Weihnachtsmarktpremiere begeistert. Foto: Ludger Warnke

An den ersten Nottulner Weihnachtsmarkt in der Domherrengasse im Jahr 2019 haben viele noch gute Erinnerungen. Denn diese Premiere war gleich ein voller Erfolg. Dass coronabedingt im vergangenen Jahr der Markt ausfallen musste, darüber waren nicht nur Katrin und Holger Klein sehr enttäuscht. Das Ehepaar, das das Café am Stiftsplatz betreibt, hat sich für dieses Jahr die Durchführung des Marktes fest vorgenommen. Und nun ist klar: Am dritten Adventswochenende vom 10. bis 12. Dezember (Freitag bis Sonntag) soll der Weihnachtsmarkt im historischen Ortskern wieder stattfinden, berichtet Holger Klein im WN-Gespräch. Am Mittwoch führte er die grundsätzlichen Abstimmungsgespräche mit der Gemeindeverwaltung. Diese begrüße die Initiative sehr und werde die Veranstaltung unterstützen.

Als Standort des Marktes vorgesehen ist erneut der stimmungsvolle Bereich in der Domherrengasse zwischen den drei Fachwerkhäuschen und den Kuriengebäuden. Weil der Markt diesmal etwas größer werden soll, wird zusätzlich die weitere Domherrengasse in das Marktgeschehen einbezogen. „Wir haben die Zahl der teilnehmenden Aussteller von 15 auf 22 erhöht“, erzählt Holger Klein. Insgesamt werden in 32 traditionellen Holzhütten Künstler, Kunsthandwerker und Händler aus dem Baumberger und Coesfelder Raum ihre Waren zum Kauf anbieten. Weihnachtliche Speisen und Getränke sorgen für das leibliche Wohl.

Gemeinde unterstützt Ehepaar Klein

„Unser Ziel ist es, einen stilvollen, dem historischen Ortskern angemessenen Weihnachtsmarkt zu etablieren, welcher in der Zukunft eine Tradition in Nottuln werden soll, die Einwohner und Besucher von Nottuln gleichermaßen in der Weihnachtszeit begleitet und erfreut“, erläutert Holger Klein. Zum stimmungsvollen Ambiente tragen nicht nur die Umgebung, die Waren und das weihnachtliche Speisen- und Getränkeangebot bei, vorgesehen ist auch ein besonderes Dekorations- und Beleuchtungskonzept, das dem historischen Charakter des barocken Ortskerns Rechnung trägt.

Begleitet wird das Marktgeschehen von einem Rahmenprogramm, das Nottulner Chöre, die Blasmusikvereinigung sowie eine Märchenerzählerin und eine Kerzenmacherin gestalten. Viele Details der Veranstaltung sind schon geplant, zum Beispiel auch, dass die Besucher das Tassenpfand für die Aktion Lichtblicke spenden können.

Corona bleibt Unsicherheitsfaktor

Natürlich ist die Corona-Pandemie ein großer Unsicherheitsfaktor, doch Holger und Katrin Klein blicken zuversichtlich nach vorn. Wie übrigens auch die Aussteller. „Es ist kein Problem gewesen, Künstler und Kunsthandwerker zum Mitmachen zu gewinnen. Ich führe sogar schon eine Warteliste“, erzählt Klein.

Mit der Gemeinde Nottuln ist das Marktkonzept einvernehmlich besprochen worden, auch im Hinblick auf die möglicherweise im Dezember geltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Sollte eventuell eine größere Marktfläche notwendig sein, „können wir auf den Stiftsplatz vor den Kuriengebäuden ausweichen“, berichtet Holger Klein.

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