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Wellenbad öffnet nicht 

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Nottuln

Das Wellenfreibad nimmt nicht am Modellprojekt des Landes teil. Die Gemeindewerke erklären, warum noch nicht geöffnet wird.

wn

Dieses Bild gibt es im Moment noch nicht im Nottulner Wellenfreibad. Wann das ozeanische Getümmel wieder starten kann, steht noch nicht fest. Foto: WN-Archiv/Bettina Laerbusch

Das Wellenfreibad Nottuln bleibt zunächst auch über den 1. Mai hinaus geschlossen. Das teilen die Gemeindewerke auf Anfrage unserer Zeitung mit. Damit erfolge auch keine Teilnahme am Modellprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. Nachdem zunächst eine Teilnahme in Erwägung gezogen worden war, „sprechen gute Gründe gegen eine vorzeitige Öffnung“, sagt Werkeleiter Peter Scheunemann.

Ein Bäderbetrieb im Modellversuch ist nur möglich, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreisgebiet unter 100 liegt. Und diese Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch (28. April) bei 99,30 und damit im Grenzbereich, dass das Modellprojekt überhaupt starten kann.

Keine Teilnahme am Modellprojekt

Auch die Begrenzung des Projektzeitraums auf drei Wochen oder eine Einstellung des Projektes bei einem erneuten Anstieg der Infektionen im Kreisgebiet spricht gegen eine Öffnung, heißt es von Seiten der Gemeindewerke. So verursache das „Hochfahren“ des Wellenfreibades hohe Energiekosten durch das Aufheizen des Badewassers im großen Wellenbecken. Eine etwaige Einstellung des Badebetriebes nach drei Wochen Modellversuch oder während der drei Wochen des Projektzeitraumes wäre „sehr enttäuschend und kostenintensiv“.

Neben dem Coronavirus ist zudem wie in jedem Jahr die Wetterlage zu betrachten. So zeigt sich auch die Zehn-Tage-Vorhersage der Wetterdienste nicht berauschend. Maximaltemperaturen bis 16 Grad, kalte Nächte und Niederschläge sind danach zu erwarten.

Wetter- und Corona-Lage entscheidend

Insofern gilt es nunmehr das Wellenfreibad für eine „verkürzte“ Saison fit zu machen für den Fall, dass das Infektionsgeschehen insgesamt wieder rückläufig ist und eine Öffnung der Bäderbetriebe nach der Corona-Schutzverordnung wieder möglich wird. Die meisten Vorarbeiten sind bereits abgeschlossen. Wie in vielen Bereichen heißt es nunmehr auch für das Wellenfreibad weiter in Wartestellung zu bleiben.

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