Corona-Schutzverordnung mit neuen Regeln

Wellenfreibad öffnet in zwei Stufen

Nottuln

Am Donnerstag (20. Mai) geht es im Wellenbad wieder los – allerdings mit eingeschränktem Betrieb. Doch schon am Samstag kann das ganz anders aussehen.

Wellen gibt es auch in diesem Jahr im Wellenfreibad nicht. Die Corona-Schutzverordnung lässt das nicht zu. Foto: WN-Archiv/Bettina Laerbusch

Das Wellenfreibad wird in zwei Stufen öffnen: Nachdem es als erste Stufe am Donnerstag (20. Mai) für den Schwimmbetrieb geöffnet wird, können voraussichtlich noch zu Pfingsten auch die Kleinkindbecken und die Außenbereiche für den öffentlichen Badebetrieb freigegeben werden. Dafür muss die Sieben-Tage-Inzidenz konstant weiter unter dem Wert 50 liegen. „Und das sieht im Moment gut aus“, sagt Betriebsleiter Peter Scheunemann in einer Pressemitteilung. „Die aktuelle Inzidenz liegt im Kreis Coesfeld bei 36,7.“ Der zweiten Stufe der Öffnung, mit allen Außenbereichen und einer Gesamtbesucherzahl von 800 Gästen wie im Vorjahr, stünde dann ab Samstag (22. Mai) nichts mehr im Wege.

Auch für die Saison 2021 gilt wieder der „Badebetrieb nach Corona-Schutzverordnung“. Dazu zählt der Betrieb ohne „Welle“, denn bei Wellenbetrieb können die Personenabstände im Wellenbecken nicht immer eingehalten werden. Im Pandemieplan sind zudem die Nutzungs-, Abstands- und Hygieneregeln verbindlich festgelegt. Diese Regeln hängen im Freibad aus und werden auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.

Kein Wellenbetrieb

Gegenüber dem Vorjahr ergeben sich für den Badebetrieb zwei wichtige Neuerungen: Für den Eintritt ins Freibad ist ein negativer Schnelltest erforderlich; durchzuführen in einer der nach „Corona-Test- und Quarantäneverordnung“ vorgesehenen Teststelle. Eine schriftliche oder digitale Bestätigung ist erforderlich. Der Test darf maximal 48 Stunden zurückliegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung (14 Tage nach vollständiger Impfung) oder Genesung (mindestens 28 Tage bis maximal sechs Monate nach positivem PCR-Test) steht einem negativen Testergebnis gleich. Der Nachweis ist zu führen.

Neu ist auch, dass sich die Gäste am Eingang über die Luca-App einloggen müssen. Die Luca-App verbessert die digitale Kontaktnachverfolgung für das Gesundheitsamt. „Zudem entfällt das lästige Ausfüllen eines Erhebungsbogens mit den Kontaktdaten“, betonen die Gemeindewerke. Wer über kein Smartphone mit Luca-App verfügt, findet aber trotzdem noch Einlass durch den handschriftlich auszufüllenden Erhebungsbogen. Dieser steht ab Mittwoch (19. Mai) zusätzlich auf der Homepage der Gemeinde (www.nottuln.de) zum Ausdruck zur Verfügung, ist aber auch im Freibad erhältlich. Kontaktdatenbögen werden nach vier Wochen vernichtet.

Einlass mit Luca-App

Nach dem aktuellen Pandemieplan sind für das Nottulner Freibad maximal 100 Gäste für den Schwimmbetrieb am Donnerstag und Freitag (20. und 21. Mai) zugelassen. Sofern die zweite Stufe ab Samstag umgesetzt werden kann, sind wie im Vorjahr maximal 800 Besucher zulässig und davon maximal 250 Besucher „zu Wasser“, heißt es weiter. Die jeweils aktuelle Anzahl der Badbesucher kann ab Donnerstag ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden.

„Das Bäderteam der Gemeindewerke und die Kräfte der DLRG-Ortsgruppe Nottuln stehen für die Sommersaison bereit und wünschen allen Gästen trotz der Einschränkungen einen entspannten Aufenthalt“, heißt es abschließend.

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