1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. „Wir bleiben ihre Bank vor Ort“

  8. >

Lokale Wirtschaft

„Wir bleiben ihre Bank vor Ort“

Nottuln/Appelhülsen

Die Vertreterversammlung der Volksbank Nottuln hat einmütig die von Vorstand und Aufsichtsrat präsentierten Ergebnisse gebilligt. Die Mitglieder werden mit einer Dividende von 4 Prozent am Gewinn beteiligt.

Marita Strothe

Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Nottuln freuen sich mit den Geehrten (v.l.): Egbert Messing, Martin Aldenhoff, Michael Pöppelmann, Norbert Niemann, Heiner Bause, Martin Herding, Josef Schulze Frenking Backmann und Ralf W. Barkey. Foto: Marita Strothe

„Im ersten vollständigen Geschäftsjahr nach der Fusion der Volksbanken Lette-Darup-Rorup und Nottuln können wir über eine erfreuliche Entwicklung in den wichtigsten Positionen unserer Jahresbilanz berichten“, begrüßte am Dienstagabend Michael Pöppelmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Nottuln eG, die Besucher der Vertreterversammlung. Mehr als 100 Personen waren trotz des heißen Wetters ins Bürgerzentrum Schulze Frenking gekommen, in dem die drei Vorstandsmitglieder Martin Herding (Sprecher), Martin Aldenhoff und Egbert Messing sowie Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, neben Pöppelmann auf dem Podium saßen.

Barkey hatte an diesem Abend drei besondere Auszeichnungen mitgebracht. Für 38-jähriges Engagement im Aufsichtsrat zeichnete er Josef Schulze Frenking Backmann aus Appelhülsen mit der Ehrennadel in Gold des Genossenschaftsverbandes aus. Ehrennadeln in Silber verlieh er dem Nottulner Norbert Niemann für 20- und dem Appelhülsener Heiner Bause für 25-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der Volksbank Nottuln.

Zuvor standen der Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2018 und die Vorlage des Jahresabschlusses auf der Tagesordnung. Egbert Messing ging auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein, wies auf die andauernde Niedrigzinsphase hin und blickte auf die Umstellung auf das neue IT-System „agree21“ zurück. Die Bilanzsumme stieg um gut 3 Prozent auf 487,3 Millionen Euro und als Jahresüberschuss werden 890 822,26 Euro ausgewiesen. Messing informierte, dass entsprechend dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat die Mitglieder mit einer Dividende von 4 Prozent am Gewinn beteiligt werden sollen.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr gab nach ihm sein Vorstandskollege Martin Aldenhoff. „Die Geschäftsentwicklung verläuft insgesamt zufriedenstellend“, fasste er zusammen. Er berichtete über das geplante Mitglieder-Bonusprogramm, mit dem aktive Bankteilhaber voraussichtlich ab 2021 noch mehr vom Erfolg der Volksbank profitieren können, wie er an einem exemplarischen Beispiel verdeutlichte. Außerdem sprach er das veränderte Kundenverhalten durch digitales Banking an. Auch die Volksbank habe sich mit ihren Serviceangeboten darauf eingestellt. „Wir bleiben auch mit anderen Zugangswegen ihre persönliche Bank vor Ort“, unterstrich dazu der Vorstand.

Anschließend schilderte Michael Pöppelmann die Tätigkeit des Aufsichtsrates in 2018 und das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung. Martin Herding verlas dazu die zusammenfassenden Schlussbemerkungen des Prüfungsberichts. Die Mitglieder stimmten sowohl der Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses als auch der Verwendung des Jahresüberschusses zu und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat.

Turnusgemäß schieden Norbert Niemann, Linda Witten und Christian Streyl aus dem Aufsichtsrat aus. Niemanns Wiederwahl war altersbedingt nicht möglich. Für ihn wählten die Anwesenden Josef Raestrup aus Nottuln in den Aufsichtsrat. Witten und Streyl wurden wieder in ihre Ämter berufen. Da Josef Schulze Frenking Backmann nach Ablauf der Versammlung nach seiner jahrzehntelangen Tätigkeit vorab aus dem Aufsichtsrat ausscheiden wollte, besteht dieser nun aus neun Mitgliedern.

Startseite