1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. „Wir sind optimal aufgestellt“

  8. >

Coesfeld und Nottuln helfen sich gegenseitig

„Wir sind optimal aufgestellt“

Nottuln

Im Falle eines Stromausfalls sieht sich das Nottulner Wasserwerk gut vorbereitet. Und dies nicht nur wegen eines leistungsfähigen Notstromaggregates.

-luw-

Das Wasserwerk Nottuln ist für den Fall eines längeren Stromausfalls gerüstet. Foto: Frank Vogel

Die Gemeindewerke Nottuln und die Stadtwerke Coesfeld helfen sich in besonderen Situationen gegenseitig. Aktuell geschieht dies im Moment bei der Trinkwasserversorgung. Wie Betriebsleiter Peter Scheunemann am Mittwochabend den Mitgliedern des Betriebsausschusses berichtete, haben die Stadtwerke Coesfeld aufgrund von Instandhaltungsmaßnahmen die Wasserlieferung nach Nottuln für rund sechs Wochen noch bis zum Wochenende eingestellt. In dieser Zeit fördert das Nottulner Wasserwerk rund 50 0000 Kubikmeter (cbm) Wasser mehr, davon 40 000 cbm als Ersatz für das fehlende Coesfelder Wasser und 10 000 cbm als Versorgung für Coesfeld.

Wasserfördermenge von 620 000 cbm

Die erhöhte Förderung haben die Gemeindewerke vorher von einem Fachbüro prüfen lassen. „Es kommt zu keiner Überbewirtschaftung“, betonte Scheunemann. Insgesamt wird das Nottulner Wasserwerk in diesem Jahr rund 620 000 cbm Wasser fördern; die genehmigte Höchstmenge beträgt 800 000 cbm/Jahr.

Auch im Falle eines Stromblackouts gibt es eine Zusammenarbeit. Das Wasserwerk Nottuln habe ein leistungsfähiges Notstromaggregat und Treibstoffvorräte für 72 Stunden. Auch über diesen Zeitraum hinaus sei die Wasserversorgung gesichert. Denn es gebe mit dem örtlichen Handel Abstimmungen über eine Vorrangversorgung und zusätzlich eine Liefermöglichkeit von Treibstoff durch die Stadtwerke Coesfeld. Das Fazit von Betriebsleiter Scheunemann: „Die Wasserversorger arbeiten eng zusammen. Insofern sind wir auch im Fall eines Blackouts für die Nottulner Wasserversorgung optimal aufgestellt.“

Startseite