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Notkommunion 1945

„Wir waren nur wenige . . .“

Appelhülsen

Manche Erinnerungen verblassen nie. Von ihrer Notkommunion 1945 können die beiden Appelhülsenerinnen Adele Olbertz und Adelheid Wortmann noch heute viel erzählen.

Ludger Warnke

Adelheid Wortmann, geborene Deilmann, (l.) und Adele Olbertz, geborene Tokentrup, - hier im Bild mit ihren Erstkommuniongeschenken Gebetbuch und Tischdecke - können sich noch gut an die Notkommunion erinnern, die Pastor Rudolf Tovar am Gründonnerstag des Jahres 1945 in der Frühmesse in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt vollzog. Foto: Ludger Warnke

Manche Dinge merkt man sich sein Leben lang. Bei Adelheid Wortmann ist das zum Beispiel der Geruch von Möbeln. Möbel wie Tische und Stühle, Schränke, Truhen und Betten, oft jahrzehntelang im Gebrauch, mit Holzpolitur, Firnis und dem Schweiß ihrer Nutzer getränkt. „Beide Seitenschiffe unserer Kirche St. Mariä Himmelfahrt waren regelrecht vollgepackt mit Möbeln“, erzählt die 85-Jährige, und ihre Freundin Adele Olbertz (84) nickt zustimmend. „Puh, das hat vielleicht gerochen“, erinnert sich die Appelhülsenerin und verzieht dabei leicht das Gesicht. Womit klar wird: Nach Rosenwasser hat es in der Kirche sicherlich nicht geduftet.

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