Liebfrauenschule

Wohlbefinden steht an erster Stelle

Nottuln

Die Liebfrauenschule ist „Gute gesunde Schule“. Um Mitglied beim Landesprogramm zu werden, musste ein Leitbild entwickelt werden.

Helmut Brandes

Das Schild weist die Liebfrauenschule als Mitglied des BUG-Programms aus. Darüber freuen sich (vorne v.l.): Schulleiter Heinrich Willenborg, Hauptorganisatorin Christiane Schabos und Bettina Remke von der Bezirksregierung mit Lehrern, Schülern, Eltern und Schulseelsorgerin Mechthild Rensing. Foto: Helmut Brandes

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet das Programm „Bildung und Gesundheit“ (BUG) an, mit dem die „Gute gesunde Schule“ gefördert werden soll. Im vergangenen Jahr brachte sich auch die Liebfrauenschule aktiv ein. „Es ging dabei in erster Linie um die Entwicklung eines individuellen Leitbildes für unsere Schule“, erläutert Lehrerin Christiane Schabos als Projektleiterin. Dieses Leitbild ist ein Werte- und Verhaltenskodex und auf zehn Jahre angelegt. Es ist wichtiger Bestandteil der Schulentwicklung.

Beteiligt waren dabei Lehrer, Eltern, Schülerinnen und Schüler. Ein gut vernetztes Beratungsteam aus den Bereichen Beratungslehrer, Konflikttraining, Schulseelsorge, Schulsozialarbeit und Schülervertretung stand und steht unterstützend zur Seite.

Die Präambel des Leitbildes ist angelehnt an das der Schwestern Unserer Lieben Frau in Coesfeld, deren Namen die Nottulner Schule trägt. Es gehe darum, „die Liebe unseres guten und fürsorgenden Gottes zu leben.“ Und weiter: „Die Haltung gegenüber einem jeden Menschen beruht auf Wertschätzung und Wohlwollen.“ Das sei die Grundlage der pädagogischen Arbeit im Sinne der Schwestern.

Es folgen eine ganze Reihe konkreter Ziele, die in einem dialogischen Bezug stehen und unter den Stichworten Selbstverständnis, Werte, religiös geprägtes Schulleben, Bildung, gelungenes Lernen, Lern- und Lebensraum, Mitwirkung, Gesundheit und Qualitätsmanagement zusammengestellt worden sind. Es bleibt aber nicht bei der Formulierung von Zielen, Wirkung und Wirksamkeit von Schule, Unterricht und Projekten werde regelmäßig überprüft, erklären die Verantwortlichen. „Das subjektive Wohlbefinden und Gesundheitsempfinden von allen an der Schule Beteiligten wird erfasst und evaluiert.“

Am Mittwoch nun besuchte die zuständige Koordinatorin bei der Bezirksregierung Münster, Bettina Remke, die Liebfrauenschule. Sie übergab ein Schild, das die Schule als Mitglied im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ auszeichnet. Die Liebfrauenschule gehört damit offiziell zum Kreis der „Guten gesunden Schulen“. Insgesamt 61 Schulen aller Formen sind im Regierungsbezirks Münster BUG-Mitglieder, insgesamt 286 sind es in ganz NRW.

Stolz darauf waren am Mittwoch die anwesenden Lehrer, Schüler, Eltern und Schulseelsorgerin Mechthild Rensing. Schulleiter Heinrich Willenborg freute sich über die Auszeichnung und versprach einen adäquaten Platz für das Schild.

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