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Michaela Bans spricht „Das Geistliche Wort“ im Rundfunk

Zum Nachdenken anregen

Nottuln

Michaela Bans schätzt das Format: Im Rundfunk spricht die Pastoralreferentin der Pfarrgemeinde St. Martin unter anderem „Das Geistliche Wort“. Hier kann sie ein eigenes Thema tiefergehend beleuchten, am Sonntag (13. Februar) ist sie wieder zu hören.

Pastoralreferentin Michaela Bans spricht am Sonntag wieder „Das Geistliche Wort“ auf WDR 5. Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle

Die Radioverkündigung ist für Michaela Bans kein Neuland. Seit acht Jahren spricht die Nottulner Pastoralreferentin regelmäßig Beiträge für den Westdeutschen Rundfunk ein. Seien es die bis zu dreiminütigen Impulse, die als Kirche im WDR 2 und WDR 4 morgens zu hören sind, oder das längere Format „Das Geistliche Wort“, das sonntags im WDR 5 ausgestrahlt wird. In dieser Reihe ist am kommenden Sonntag (13. Februar) ihr neuer Beitrag um 8.40 Uhr zu hören. Das berichtet das Bistum Münster in einer Pressemitteilung.

„Dieses Format mag ich besonders. Denn ich habe 15 Minuten Zeit, ein eigenes Thema tiefergehend zu beleuchten. Dazu suchen wir Autoren auch die passende Musik aus“, berichtet die 48-Jährige, die gebürtig aus Ahlen kommt und vor ihrem Wechsel nach Nottuln vor gut vier Jahren in Münster unter anderem in der Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde gearbeitet hat. Sonntags würden die Hörerinnen und Hörer sich mehr Zeit nehmen und die Beiträge bewusster hören.

Sonntags wird bewusster hingehört

Zahlreiche Rückmeldungen hat Bans in den vergangenen Jahren erhalten. „Manche Menschen stellen sich den Wecker, um morgens mit ‚Kirche im WDR‘ in den Tag zu starten. Andere haben geschrieben, sie hätten meinen Beitrag unter der Dusche, während des Frühstücks oder bei der Autofahrt gehört. Und immer seien Gedanken dabei gewesen, die sie durch den Tag begleitet hätten, auch wenn sie eigentlich nicht viel oder nichts mit Kirche zu tun hätten“, nennt sie Beispiele. Sie sieht in der Radioverkündigung viele Chancen, die Menschen zu erreichen. „Mal bleibt bei ihnen etwas hängen, mal nicht. Es ist vor allem die Vielfalt der Beiträge, die ankommt. Es sprechen Frauen und Männer, sie sind evangelisch oder katholisch.“

Die Aufnahme im Tonstudio sei immer wieder spannend. „Es gibt einen großen Unterschied zu meinem Predigtdienst in der Gemeinde. In der Kirche schaue ich in die Gesichter und bekomme direkte Reaktionen. Im Studio stehe ich alleine vor dem Mikrofon und sehe maximal den Tontechniker“, berichtet Michaela Bans schmunzelnd. Und doch macht ihr die Radioverkündigung große Freude, „denn ich weiß, dass ich die unterschiedlichsten Menschen erreiche“.

„Ich weiß, dass ich die unterschiedlichsten Menschen erreiche“

Am Sonntag schlägt Bans in ihrem Beitrag einen Bogen ausgehend von dem Vers „Gerechtigkeit und Frieden küssen sich“ aus dem 85. Psalm über die deutsch-amerikanische Psychoanalytikerin Ruth Cohn, die in den 50er-Jahren die Themenzentrierte Interaktion, kurz TZI, entwickelte, bis hin zu den Fürbitten im Gottesdienst.

Wer um 8.40 Uhr „Das Geistliche Wort“ auf WDR 5 verpasst hat, kann dieses im Internet nachhören und nachlesen. Auf der Seite www.kirche-im-wdr.de finden sich sowohl die Beiträge von WDR 5 als auch die täglichen Impulse auf WDR 2 und WDR 4, so das Bistum Münster abschließend.

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