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Gemeinde plant Neubaugebiet „Am Hangenfeld II“

Zwei Hektar neues Bauland

Nottuln

Noch steht der Mais auf dem Acker. Aber in einigen Jahren könnten sich Baukräne drehen. Die Gemeinde Nottuln plant an der Appelhülsener Straße ein kleines Baugebiet.

Von Ludger Warnke

Aktuell steht der Mais auf der Fläche des künftigen Bebauungsplangebietes „Am Hangenfeld II“. Zwei Hektar hat die Gemeinde an der Appelhülsener Straße erworben und möchte sie einer Wohnbebauung zuführen. Foto: Ludger Warnke/Karte: Stepmap

Gut zwei Jahrzehnte nach der Realisierung des Wohngebietes „Am Hangenfeld“ (Bereich beidseits der Bodelschwinghstraße) plant die Gemeinde Nottuln nun eine kleine Erweiterung. Die Gemeinde hat eine aktuell als Acker genutzte Fläche von rund zwei Hektar erwerben können, die sich zwischen Appelhülsener Straße und Nikolaus-Groß-Straße sowie den Endpunkten der Gottfried-Könzgen-Straße und der Bernhard-Letterhaus-Straße befindet. Für diese Fläche soll der neue Bebauungsplan „Am Hangenfeld II“ aufgestellt werden, um hier eine Wohnbebauung zu ermöglichen.

Mit dem Thema befasst sich am kommenden Dienstag (13. September) der Ausschuss für Planen und Bauen in öffentlicher Sitzung (ab 19 Uhr im Bürgerzentrum Schulze Frenking in Appelhülsen).

Das potenzielle Baugebiet grenzt direkt an das bestehende Wohngebiet „Am Hangenfeld“ an. Bereits bei der Planung des bestehenden Gebiets seien entsprechende Anbindungen für ein ergänzendes Baugebiet vorgesehen worden, informiert die Gemeindeverwaltung in ihrer Sitzungsvorlage.

Das Vorhaben steht derzeit noch ganz am Anfang. Wenn die Politik den Aufstellungsbeschluss für diesen neuen Bebauungsplan fasst, dann werden auch die typischen Themenbereiche wie Verkehr, Lärmschutz und Umweltauswirkungen untersucht.

Das geplante Baugebiet "Am Hangenfeld II" in Nottuln. Foto: Stepmap

Das Baugebiet „Am Hangenfeld II“ liegt an der Appelhülsener Straße und kann sowohl über die Appelhülsener Straße als auch über das bestehende Baugebiet erschlossen werden, erläutert die Gemeindeverwaltung weiter. Zur immissionsschutzrechtlichen Abschirmung der hinteren Baureihen sei entlang der Appelhülsener Straße eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern angedacht. Weitere Details werden dann im Verfahren erarbeitet. Bis auf die notwendigen Fachgutachten soll die Durchführung des Planverfahrens allein durch die Gemeindeverwaltung selbst erfolgen.

Weitere Themen in der öffentlichen Ausschusssitzung sind: Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Giesker-Laakmann“; Beratungen zum Nachtragshaushalt; Überplanmäßige Auszahlung Feuerwehrgerätehaus Darup; Sachstandsbericht Übergangswohnheim; Antrag des Heimatvereins Appelhülsen zur Benennung eines Weges; und Erneuerung des Glockenspiels an der Aschebergschen Kurie.

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