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80. Einsatz für die Feuerwehr in diesem Jahr

Zwei Mal auf die Autobahn

Nottuln

Der Donnerstag hat es für die Feuerwehr in sich gehabt. Nach zwei Einsätzen am Vormittag folgten am Abend weitere zwei. Im Mittelpunkt standen die Appelhülsener Wehrleute.

Der ereignisreiche Donnerstag mit zwei Einsätzen am Vormittag (wir berichteten) setzte sich für die Feuerwehr Nottuln am Abend fort. Gleich zwei Mal wurden die Feuerwehrleute auf die A43 gerufen.

Um 18.26 Uhr wurden die Kameraden aus Appelhülsen und Nottuln auf die Autobahn in Richtung Dülmen gerufen. Hier brannte ein Reifen eines Pkw-Transporters und setzte auch das darauf transportierte Elektroauto in Brand. Der Fahrer des Wagens trennte selbst den Anhänger vom Zugfahrzeug. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Batterie des E-Autos durchzündete, erklärt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Nach den eigentlichen Löscharbeiten wurde das Elektrofahrzeug noch einige Zeit mit Wasser gekühlt.

Zum vierten Einsatz an diesem Tag, gegen 20.15 Uhr, fuhr der Löschzug Appelhülsen wieder zur Einsatzstelle auf die Autobahn – in diesem Fall in Richtung Münster. Dort war ein Vito, vermutlich aufgrund von Aquaplaning, in die Leitplanke gefahren. Der Fahrer wurde umgehend von der Rettungswagenbesatzung und vom Notarzt betreut. Die Einsatzstelle wurde abgesichert, Batteriemanagement durchgeführt und die Fahrbahn gereinigt. Nach etwa einer Stunde rückten die Feuerwehrleute wieder ein. Die Rettungsgasse war in beiden Fällen vorbildlich, lobt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Einsatzleiter bei beiden Einsätzen auf der Autobahn war Brandinspektor Achim Glombitza.

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