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Scherenschnitt an der Amelsbürener Straße in Davensberg

Radweg offiziell eröffnet

Ascheberg/Kreis C...

Die Arbeiten waren Mitte November erledigt. Jetzt wurde der erste von vier Abschnitten eines Radweges an der Amelsbürener Straße in Davensberg offiziell freigegeben.

wn

Kreisdirektor Dr. Linus Tepe, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister Thomas Stohldreier, Klimaschutzmanager Martin Wolf sowie Fachgruppenleiter Christian Scheipers durchschnitten gemeinsam das Band und eröffnen so symbolisch den Radweg. Foto: Kreis Coesfeld

Der Radwegebau im Kreis Coesfeld nimmt weiter Fahrt auf: Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Kreisdirektor Dr. Linus Tepe und von der Gemeinde Ascheberg Bürgermeister Thomas Stohldreier, Klimaschutzmanager Martin Wolf sowie Fachgruppenleiter Christian Scheipers gaben den Radweg als Teil der Veloroute in Davensberg frei. Die Bauarbeiten waren Mitte November des vergangenen Jahres abgeschlossen worden.

Entlang der Kreisstraße 39 werden Baumaßnahmen, wie mehrfach berichtet, in vier Abschnitten umgesetzt, um eine durchgängige Radverbindung mit einem Anschluss an den Bürgerradweg zu schaffen. Der zweite Bauabschnitt erfolgt ab dem zweiten Halbjahr 2021 zwischen Brede und Vollmerbrock. Da dieser Bereich auch die Autobahnbrücke einschließt, die im Zuge des Ausbaus der A1 erneuert werden muss, beschloss der Kreis Coesfeld gemeinsam mit der Autobahn GmbH, den Teilabschnitt zeitgleich in Angriff zu nehmen.

Zum ersten Bauabschnitt gehörte auch die Erneuerung der Emmerbach-Brücke. Diese wies einige Schäden auf und entsprach nicht mehr den heutigen technischen Bestimmungen. Die Brücke war nur auf ein zulässiges Befahrungsgewicht von 30 Tonnen ausgelegt und somit für eine Begegnung von zwei Lastkraftwagen nicht ausreichend. Als Ersatz wurde eine Stahlbetonbrücke errichtet.

Die Radwegverbindung ist Bestandteil des Konzeptes „Implementierung Stadtregionaler Velorouten“ der Stadtregion Münster. Mit den Velorouten sollen komfortable, direkte und verkehrssichere Wege zum Beispiel von Davensberg bis nach Münster geschaffen werden. Das Konzept der Velorouten fordert einheitliche

Mindestanforderungen an Bau, Gestaltung, Markierung und Beschilderung.

Im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen führten die Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde eine Waldneuanpflanzung von 5700 Quadratmetern durch.

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