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Städtebauförderprogramm

1,67 Millionen Euro fließen an die Stever

Senden

Die Gemeinde Senden erhält 1,67 Millionen Euro Fördermittel für die Neugestaltung der Herrenstraße, der Biete und eines Teilstücks der Münsterstraße. Bis Ende 2025 soll mit dem Geld die städtebauliche Lücke zwischen Hafenplatz und Ortskern geschlossen werden.

Sigmar Syffus

Nach Fertigstellung des Kirchplatzes können nun auch Herrenstraße, Biete und ein Teil der Münsterstraße neu gestaltet werden. Foto: Siegmar Syffus

Frohe Botschaft aus Düsseldorf verkündete der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske (CDU) am Donnerstag für Senden: Aus dem Städtebauförderprogramm 2021 für Nordrhein-Westfalen fließen 1,67 Millionen Euro an die Stever.

„Über diese Nachricht sind wir hocherfreut. Wir bekommen damit sämtliche Anträge, die wir im Rahmen des Programms gestellt haben, in einem Paket bewilligt“, kommentiert Carsten Busche das Signal der Landesregierung. Die 1,67 Millionen Euro entsprechen allerdings lediglich der Hälfte der förderungsfähigen Investitionskosten. Die selbe Summe müsse die Gemeinde aus eigenen Mitteln decken, erläutert der Sachgebietsleiter der Sendener Bauverwaltung ein. Für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen habe die Kommune bis zum 31. Dezember 2025 Zeit.

Mit dem Geld sollen die noch fehlenden Teilstücke des ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) umgesetzt werden. Besonders wichtig mit Blick auf den vom Haupt- und Finanzausschuss beschlossenen Verkehrsversuch („Fußgängerzone“) in 2023: Die Umgestaltung der Herrenstraße kann vom Kirchplatz aus in Richtung Bäckerei Geiping erfolgen. Ursprünglich sollte damit aus Richtung Gartenstraße begonnen werden (WN berichteten). „Dem Fördergeber ist es egal, in welcher Reihenfolge die beantragten Bauabschnitte verwirklicht werden“, sagt Busche. Die bewilligte Förderung schließe die komplette Herrenstraße ein.

In dem 1,67-Millionen-Paket sind auch die Gelder für die Umgestaltung der Biete sowie des Reststücks der Münsterstraße vom Alten Zollhaus bis zur Einmündung der Bakenstraße enthalten. „Da alle drei Maßnahmen gemeinsam bewilligt wurden, müssen wir keinen Nachantrag mehr stellen und haben Planungssicherheit. Bisher wussten wir nicht, ob für alles genug Geld im Topf ist“, führt der Sachbereichsleiter aus.

Im Zuge der ISEK-Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren die Eintrachtstraße samt Brunnenplatz, St. Laurentius Kirchplatz, die Münsterstraße im Bereich „Journal/Altes Zollhaus“ sowie der Hafenplatz erneuert. Aktuell läuft im Rahmen des Programms der Ausbau der Bakenstraße. Dank der drei genannten Fördermaßnahmen kann – städtebaulich aus einem Guss – die Lücke zwischen Dortmund-Ems-Kanal und Ortskern geschlossen werden. Die zeitliche Abfolge der Bauabschnitte ist allerdings noch offen.

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