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Besserer Wärmeschutz

450 000 Euro für Dachsanierung am Gymnasium

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Die energetische Dachsanierung am Joseph-Haydn-Gymnasium geht in ihre letzte Phase: Für 450 000 Euro wird dazu das Dach im Mensabereich in Richtung Marienschule erneuert. Architekt Christoph Hölling rechnet mit einer Bauzeit von circa zweieinhalb Monaten.

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Der letzte Abschnitt der Dachsanierung am Joseph-Haydn-Gymnasium ist angelaufen. Die Arbeiten werden voraussichtlich zweieinhalb Monate dauern. Foto: Siegmar Syffus

Das Gerüst steht, jetzt kann der dritte und letzte Bauabschnittes der energetischen Dachsanierung am Joseph-Haydn-Gymnasium starten. Dazu wird das Dach im Mensabereich in Richtung Marienschule erneuert. Hierfür sind im Gemeinde-Haushalt 450 000 Euro veranschlagt, bei einer Förderung in Höhe von 400 000 Euro. Nach Auskunft von Architekt Christoph Hölling aus dem Fachbereich IV „Planen, Bauen und Umwelt“ wird die Bauzeit ungefähr zweieinhalb Monate betragen.

Architekt Christoph Hölling

Zum 10. März konnte bereits der zweite Bauabschnitt mit Begleichung der letzten Rechnung abgeschlossen werden, teilt die Gemeinde Senden mit. Im Rahmen der Maßnahme wurde das alte Dach in Bitumenbauweise schrittweise abgetragen und ein neues, langlebigeres mit leichtem Gefälle aufgesattelt. Dieses trägt unter anderem zur Verbesserung des Wärmeschutzes bei. „Diese Bauweise ist zwar sehr aufwendig gewesen, mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden“, so Hölling.

Der zweite Bauabschnitt wurde aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG) mitfinanziert: Mit diesem Gesetz stellt der Bund insgesamt sieben Milliarden Euro zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen zur Verfügung. Diese verteilen sich zu gleichen Teilen auf zwei Förderprogramme: Kapitel 1 ist ein Infrastrukturprogramm; Kapitel 2 ist ein Schulsanierungsprogramm. Der Gemeinde Senden stehen insgesamt rund 1,05 Millionen Euro aus diesen beiden Kapiteln zur Verfügung. Bei allen Maßnahmen ist ein kommunaler Eigenanteil an den förderfähigen Kosten von mindestens zehn Prozent einzuhalten.

Philip Geißler, stellvertretender Kämmerer, erläutert: „Vor Ort wurde entschieden, dass die Mittel aus diesem Gesetz für größere Bauvorhaben verwendet werden sollen, nämlich für die Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums sowie die Sanierung des Toilettengebäudes der Geschwister-Scholl-Schule.“

Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnittes (Bautrakt B) der Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums sind die Mittel aus dem Kapitel 1 des KInvFG vollständig eingesetzt worden. Für die Maßnahme sind förderfähige Kosten von etwa 380 000 Euro angefallen, welche zu rund 68 Prozent aus dem KInvFG (rund 106 000 Euro aus Kapitel 1 sowie 153 000 Euro aus Kapitel 2) gegenfinanziert werden konnten, teilt die Gemeinde mit.

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