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Senioren Union warnt vor Betrügern

Abzocke immer öfter und dreister

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Trotz medialer Aufklärung und breiter Prävention seitens der Polizei fallen ältere Mitmenschen immer wieder auf die „alten“ Maschen, Betrugsversuche und die immer neuen, perfiden Tricks von Betrügern rein. Die Senioren Union rät daher zu besonderer Vorsicht. Sie hatte sich mit dem Thema in ihrer Vorstands- und Beiratssitzung befasst.

Per Handy und mit gefälschten Rufnummern nehmen Kriminelle Kontakt mit ihren Opfern auf. Ins Visier der Betrüger geraten besonders Seniorinnen und Senioren. Foto: dpa

Die Zahl der Fälle steigt an, die Tricks werden immer dreister und die Methoden geschickter. Dass Betrüger-Banden zunehmend ihr Unwesen treiben, bereitet der Senioren Union Senden erneut große Sorge, sind doch in letzter Zeit vermehrt Fälle im kommunalen Umfeld mit einigem Schaden bekannt geworden.

Trotz medialer Aufklärung und breiter Prävention seitens der Polizei fallen ältere Mitmenschen leider immer wieder auf die „alten“ Maschen, Betrugsversuche und die immer neuen, perfiden Tricks von Betrügern rein. Bekanntlich haben sie ganz bewusst und mit einigem Erfolg ältere Menschen im Visier, weil sie wissen, dass diese weniger kritisch ihre Machenschaften hinterfragen.

Die Senioren Union Senden rät daher in ihrer Pressemitteilung allen Seniorinnen und Senioren erneut zu besonderer Vorsicht und zu einer erhöhten Aufmerksamkeit bei dubiosen und überfallartigen Angeboten und Forderungen an der Wohnungstür, am Telefon und in sozialen Medien, insbesondere wenn es um Geld geht. „Ziehen Sie Ihre Angehörigen oder die Polizei schnellstmöglich und vertrauensvoll zurate, ehe sie auf Forderungen unbekannter Personen eingehen“, lautet der Appell der Senioren Union der CDU. Sie hatte sich in ihrer vergangenen Vorstands- und Beiratssitzung im Café Journal erneut mit dieser wichtigen Thematik beschäftigt.

„Auch im dritten Coronajahr gestaltet sich die Planung und Durchführung von monatlichen Veranstaltungen – wie sie bislang üblich waren – aus Gründen der gebotenen gesundheitlichen Vorsicht und Rücksichtnahme weiterhin schwierig, insbesondere mit Blick auf den prognostizierten starken Anstieg der Corona-Zahlen im Herbst“, heißt es weiter in der Mitteilung der Sendener Senioren Union.

Geplant und terminiert sind inzwischen eine Radtour und ein Fahr-Sicherheitstraining für die Mitglieder der Senioren Union, die in diesen Tagen darüber entsprechend informiert werden.

Besonders wichtig seien zudem in der augenblicklichen Corona-Phase klare Hinweise und Entscheidungen zuständiger politischer und fachspezifischer Kommissionen und Gremien zu brennenden Fragen rund um die Auffrischung von Corona-Schutzimpfungen.Die zum Teil widersprüchlichen Aussagen hinsichtlich Lebensalter, Wirksamkeit, Impfstoff und individuellem Nutzen-Risiko-Verhältnis verunsichern insbesondere Angehörige der älteren Generation, bedauerte Vorsitzender Günter Wierling. Gerade dieser Personenkreis brauche eine verständliche Aufklärung, die dann mit individueller Beratung durch den impfenden Arzt ergänzt werden solle, heißt es in der Pressenotiz.

„Unsere Seniorinnen und Senioren sind irritiert, weil sie nicht wissen, ob eine vierte oder fünfte Booster-Impfung gegebenenfalls noch vor dem Herbst mit neuen Impfstoffen richtig ist“, ergänzte Norbert Große Kintrup aus Bösensell und forderte den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf, nun endlich die versprochene Klarheit zu schaffen.

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