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Neues Wohnhaus entsteht an Mühlenstraße

Als Entwurf schon komplett verkauft

Senden

Ein Wohngebäude entsteht auf dem bisher brach liegenden Grundstück Mühlenstraße/Einmündung Bakenstraße. Es setzt einen architektonischen Akzent an prominenter Lage.

Dietrich Harhues

Dieser Neubau entsteht in Senden am Eckgrundstück Mühlenstraße/Bakenstraße. Foto: Entwurf Brüning und Hart Architekten

Es ist noch kein Mörtel gerührt, Beton gegossen worden, da sind die Wohnungen schon verkauft. Sie sind barrierefrei und zwischen 100 und 150 Quadratmeter groß. Nicht nur eine gehobene Ausstattung kennzeichnet das Gebäude, sondern auch die ambitionierte Architektur. Das Projekt des Büros Brüning und Hart entsteht an der Mühlenstraße/Einmündung Bakenstraße. Eine prominente Lage im Ortskern Sendens und in unmittelbarer Nähe zum Kanal mit seinem neuen Hafenplatz.

Weniger der Standort, sondern der Zuschnitt des Grundstücks, das spitz zuläuft, forderte das münsterische Architekturbüro heraus. „Wir haben die Form des Gebäudes aus seiner Lage heraus entwickelt“, erklärt Architekt Marc Theinl.

Das gestalterische Konzept: Gebäude ergibt sich aus zwei unterschiedlichen Elementen – ein polygonaler Baukörper, der die Form des Grundstücks aufnimmt, und ein Quader, der auf dem Satteldach liegt. Die beiden Baukörper heben sich durch ihre Farbgebung von einander ab: Der untere Teil ist hellgrau verputzt und wird durch horizontale Fensterbänder und anthrazit abgesetzte Teilflächen gegliedert, während das Dachgeschoss mit seiner anthrazitfarbenen Wand- und Dachgestaltung monolithisch wirkt, beschreibt das Büro selbst seine Planung.

Stellplätze ins Gebäude integriert

Die Umsetzung hat bereits mit dem Abpumpen von Grundwasser begonnen. Sobald der Pegel stimmt, um mit dem Keller beginnen zu können, werden die Hochbauarbeiten erfolgen, schildern Bauleiter Marc Theinl und Anna-Leena Kinzel als Architekten des Büros Brüning und Hart beim Pressetermin für die WN-Lokalredaktion.

Anna-Leena Kinzel und Bauleiter Marc Theinl auf dem Grundstück an der Mühlenstraße, wo das Wohnhaus entsteht. Foto: di

Im kommenden Frühling sollen die Wohnungen bezogen werden können. Zu ihren Besonderheiten zählt, dass sie jeweils über eine (Dach-)Terrasse / Loggia und einen separaten Kellerraum, der über einen Aufzug erreichbar ist, verfügen. Die fünf Stellplätze werden teils von der Mühlenstraße, teils von der Bakenstraße aus erschlossen. Die Pkw-Stellplätze werden nicht nur überdacht, sondern in das Wohngebäude integriert. Der Bebauungsplan habe auferlegt, dass die Parkplätze innerhalb des Baufensters „untergebracht“ werden müssen, weisen Kinzel und Theinl auf eine erhebliche Vorgabe hin.

Die Außenanlagen sollen möglichst wenig versiegelt und umweltgerecht gestaltet werden. Der hohe energetische Standard (KfW 55) umfasse Erdwärme und ein ökologisches Fassadensystem, lauten die Angaben des Architekturbüros, das selbst als Bauherrin auftritt und bei der Ausführung langjährigen Partnern vertraue.

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