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Hausärzte starten mit eng begrenzten Impfstoff-Mengen

„Am Tropf der Lieferkette“

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Die Sendener Hausärzte konnten am Dienstag (6. April) die ersten Patienten, zumeist um die 80-Jährige und schwer Vorerkrankte, gegen das Covid-19-Virus impfen. In dieser Woche wurden den einzelnen Praxen lediglich zwischen 30 und 60 Dosen zugewiesen. In welchem Tempo es weitergeht, ist ungewiss.

Siegmar Syffus

Hendrik Hibbe hofft, dass die Zahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen möglichst bald deutlich aufgestockt wird. Die Ottmarsbocholter Praxis hat in der leerstehenden „Kallwey Lounge“ eine eigene, weiträumige Impfstation eingerichtet. Foto: Siegmar Syffus

In vielen Praxen liefen am Dienstag (6. April) die Telefone heiß – wurden die Leitungen durch zahlreiche unnötige Anfragen blockiert. Denn aufgrund der knappen Impfstoff-Menge gegen das Coronavirus gilt aktuell eine „Einbahnstraßen-Regelung“: Bei der Zuteilung der Termine kommen die Hausärzte auf die bevorrechtigen Patienten zu. Der umgekehrte Weg ist in aller Regel ausgeschlossen. „Wir gehen bei der Vergabe streng nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts vor“, betont Dr. Ulrich Schreckenberg auf Anfrage.

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