1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Auf dem Aschenplatz „emanzipiert“

  8. >

ASV Hobby-Tennisspieler feiern 25-jähriges Bestehen

Auf dem Aschenplatz „emanzipiert“

Senden

Die Tennis-Herren-Hobbyrunde beim ASV Senden feiert silbernes Jubiläum. Ursprünglich hatten die Ehefrauen ihre Männer auf den Aschenplatz gelockt.

wn

Spaß an Gemeinschaft und die Freude am Tennisspielen stehen für die acht Herren der Hobbyrunde (auf dem Foto fehlt Johannes Wunsch) im Mittelpunkt. Foto: Siegmar Syffus

„Unsere Frauen sind an allem Schuld“, sagt Hans-Jürgen Pohl mit verschmitztem Lächeln. Denn „damals“, Mitte der 1990er Jahre, spielten die Damen längst in verschiedenen Mannschaften des ASV Senden. Doch manchmal suchten sie Partner zum gemischten Doppel. „Da traten wir Männer auf den Plan, oder besser auf den Aschenplatz. Schließlich emanzipierten wir uns und machten uns mit Hilfe einiger Trainerstunden selbstständig, blieben aber weitgehend Tennis-Autodidakten“, berichtet Pohl mit Blick auf das silberne Jubiläum der Herren-Hobbyrunde.

Von den Gründungsmitgliedern spielen weiterhin Martin Ness, Hans-Jürgen Pohl und Theo Wesolowski, seinerzeit war noch Michael Wehner und Wolfgang Kelling mit von der Partie. Die heutige Crew bilden Martin Ness, Hans-Jürgen Pohl, Theo Wesolowski, Antonio D´Amico, Peter Bleckmann, Rolf Schwietring, Johannes Wunsch und Franz Wilfling. Alle acht sind inzwischen Pensionäre und aktuell im Alter zwischen 68 und 79.

Gespielt wird rund ums Jahr – in der Regel montags und donnerstags jeweils anderthalb Stunden lang. Während in den ersten Jahren oft im Einzel gegeneinander angetreten wurde, spielen die Herren jetzt grundsätzlich im Doppel. „Eine Konzession an unser fortschreitendes Alter“, gesteht Pohl ein. An offiziellen Meisterschaften habe man nie teilgenommen. Gleichwohl seien Spaßturniere mit anderen Hobbyspielern und mit Damenrunden aus dem ASV durchgeführt worden.

Sowohl Sommer- als auch Wintersaison werden zumeist mit einer feuchtfröhlichen Runde abgeschlossen. Und auch sonst steht die Geselligkeit im Mittelpunkt bei gemeinsamen Feiern. Nicht zuletzt sorgen drei Gitarrenspieler für beste Stimmung. „Und unser Gesang kann sich auch hören lassen“, schmunzelt Pohl. Für das Organisatorische sorgt aktuell „Teamchef“ Johannes Wunsch, der Spielpaarungen und -zeiten auf Exceltabellen festlegt.

Die Feier zum „Silberjubiläum“ fand am Freitagabend im Restaurant „Zu den drei Linden“ in Lüdinghausen stattfinden. Die Gaststätte wurde per Fahrrad erreicht. Denn Radeln mach den Herren genauso viel Spaß wie das Tennisspielen.

Startseite
ANZEIGE