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Polizei stellt Unfallbilanz vor

Auf den Straßen krachte es seltener

Senden

Es krachte seltener auf den Straßen, das bestätigt die Unfallstatistik, die die Polizei für das Jahr 2020 jetzt vorstellte.

Dietrich Harhues

Zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen auf der B 235 rückten Rettungsdienst und Feuerwehr am 15. Oktober 2020 aus. Foto: di

Im Corona-Jahr war weniger los auf den Straßen – weshalb es auch weniger oft krachte. Dass die Zahl der Verkehrsunfälle in 2020 deutlich sank, offenbart die Bilanz, die die Kreispolizei am Mittwoch vorstellte. 166 Unfälle zählte die Behörde in Senden, ein Rückgang um 53 gegenüber 2019.

Mit dieser Tendenz korrespondiert, dass weniger verunglückte Personen zu beklagen sind: Ihre Gesamtzahl sank von 96 (2019) auf 71 im Berichtsjahr. Darunter sind 16 schwer- und 55 Leichtverletzte; im Gegensatz zum Vorjahr (ein Todesopfer) ist 2020 kein Mensch in Senden im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Bei den unterschiedlichen Altersgruppen zeigt sich, dass Kinder zuletzt im Verkehr seltener in Mitleidenschaft gezogen wurden (drei statt elf Mal im Vergleich von 2020 zu 2019). Mit zehn verunglückten Senioren (sieben Leicht-, drei Schwerverletzte) ist ihre Zahl im Jahr 2020 aber nur um zwei Fälle gegenüber 2019 zurückgegangen.

Radfahrer (inklusive E-Bikes/Pedelecs) waren in Senden zwölf Mal in einen Unfall verwickelt – ein Rückgang um acht gegenüber 2019, der absolut gesehen einen Tiefststand für die vergangenen Jahre markiert.

Sechs (leicht-)verletzte Fußgänger bedeuten ebenfalls eine Minderung gegenüber 2019, als elf Fälle registriert wurden.

Die einzigen Verkehrsteilnehmer, deren Unfälle mit einem Plus in der Statistik zu Buche schlagen, sind die motorisierten Zweiradfahrer. Von Roller bis Motorrad – diese Gruppe war neun Mal an Unfällen beteiligt, was mehr als einer Verdoppelung (2019: vier Unfälle) auf dem Gebiet der Stevergemeinde entspricht.

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