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Anmeldezahlen für 2015/2016 vorgestellt:

Aufwind für die Hauptschule

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Über einen deutlichen Zuwachs kann sich die Edith-Stein-Schule freuen: Mit 32 neuen Schülerinnen und Schülern können nach den Sommerferien zwei fünfte Klassen gebildet werden.

wn

Ein positive Entwicklung für die Edith-Stein-Schule verkündete Fachbereichsleiter Klaus Gilleßen den Mitgliedern des Schulausschusses und des Sozialausschusses am Donnerstagabend: Nachdem die Anmeldezahlen vor einigen Jahren bis auf unter 20 abgerutscht waren (WN berichteten), kann die Sendener Hauptschule im neuen Schuljahr mit 32 Schülern sogar mit zwei fünften Klassen starten. Im Vorjahr lagen nur 27 Anmeldungen vor. Für die Geschwister-Scholl-Realschule liegen 73 Anmeldungen (drei Klassen) vor (Vorjahr: 66). Das Joseph-Haydn-Gymnasium kann sich auf 72 neue Schülerinnen und Schüler in drei Klassen freuen (Vorjahr: 61 in zwei Klassen).

81Prozent der 189 Vierklässler der Marienschule, der Bonhoefferschule, der Ottmarsbocholter Davertschule sowie der Grundschule Bösensell haben sich an weiterführenden Schulen in Senden angemeldet. Die Grünen bewerteten dies als nicht zufriedenstellend. Dabei zeigten sie auf, dass zwar 95 Prozent der Marienschüler für Sendener Schulen angemeldet werden, sich in Bösensell aber nur 39 Prozent der Eltern entschließen, ihre Kinder nach Senden zu schicken. Gerd Buchholz (SPD) ergänzte, dass keine Zahlen zu Sendener Schülerinnen und Schülern vorliegen, die die Münsterlandschule in Tilbeck besuchen.

Weitere Ausschussmitglieder beäugten kritisch die Grundschulempfehlungen. Ulla Röttger (CDU) zeigte auf, dass es große Unterschiede bei den Hauptschulempfehlungen gebe – zwischen 0 und 23 Prozent. Angesichts der offenbar guten Arbeit der Edith-Stein-Hauptschule bat sie die Gemeindeverwaltung im Gespräch mit den jeweiligen Grundschulen auf die Verteilung der Grundschulempfehlungen hinzuweisen.

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