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Bürgerhaus „Altes Zollhaus“

Außenanlagen blühen nach Ostern auf

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Mit einem Kostenaufwand von rund 200 000 Euro werden die Außenanlagen des Bürgerhauses „Altes Zollhaus“ komplett neugestaltet. Direkt nach Ostern soll es mit ehrenamtlicher Unterstützung losgehen. Bei der Bepflanzung werden auch ökologische Aspekte berücksichtigt.

wn

Im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen des Alten Zollhauses bleibt die zurzeit blühende Magnolie erhalten. Sie wird mit einer Rasenfläche umgeben. Foto: Siegmar Syffus

Im inneren des Alten Zollhauses sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Von daher ist die Gemeindeverwaltung sicher, dass das entstehende Bürgerhaus „bis zum Ende des Jahres fertig sein und zur Nutzung freigegeben“ werde, heißt es in einer Mitteilung. Jetzt sollen auch schon die Außenflächen des historischen Gebäudes gestaltet werden. Marcus Schmidt vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt koordiniert diese Arbeiten.Die Pläne für die Wege und die Gartenflächen sind in Abstimmung mit der Denkmalpflege des Landschaftsverbandes (LWL), den Mitgliedern des Heimatvereins und der Arbeitsgemeinschaft der Architekten (ARGE) entstanden. Auch der Inklusionsbeirat sei eingebunden worden, erklärt Schmidt. Das Ziel: ein harmonisches und zum historischen Gebäude passendes Gesamtbild zu schaffen, das gleichzeitig vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Die Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen veranschlagt die Gemeinde mit rund 200 000 Euro. Nach Ostern soll mit der der Umsetzung der Planungen begonnen werden.

Bei der Sanierung des Alten Zollhauses haben sich die Mitglieder des Heimatvereins von Beginn an immer wieder tatkräftig eingebracht. Auch bei den Außenanlagen packen sie mit an. In diesem Fall werden sie zunächst eine alte Mauer an der Ostseite des Grundstücks abtragen. Nach der Ertüchtigung der Fundamente soll die Mauer nach dem alten Vorbild wiederaufgebaut werden.

Die Gestaltung sieht vor, am Gebäude einen etwa 50 Zentimeter breiten Streifen aus Ziersplitt mit einigen Findlingen als Spritzschutz anzulegen. An der östlichen Seite des Grundstücks (Richtung Altenheim) soll eine Buchenhecke gepflanzt werden, die den vorhandenen Gitterzaun verdeckt. Zwischen dem Weg und dieser Hecke ist eine Rasenfläche geplant, auf der zwei bereits vorhandene Bäume stehen. Zusätzlich sollen drei Hochbeete aus wetterfestem Cortenstahl aufgestellt werden, die zum Beispiel als Kräuterbeet oder mit Rosen und Lavendel bepflanzt werden. Auch die vorhandene Magnolie wird mit einer Rasenfläche umgeben. Die Rasenflächen werden mit Ilex eingefasst.

Rechts und links neben dem Haupteingang entstehen weitere Beete. Darin können zum Beispiel Stauden, Wildblumen oder Rosen angepflanzt werden. Hier wurde direkt bei der Auswahl Wert auf möglichst insektenfreundliche Pflanzen gelegt. Bei der Planung des Gartens hat Schmidt darauf geachtet, die versiegelten Flächen so gering wie möglich zu halten, aber so groß wie nötig anzulegen, heißt es in der Mitteilung.

Die Hauptwege durch den Garten sowie der Aufenthaltsbereich vor dem Eingang werden gepflastert. Auch eine kleine Fläche, auf der mehrere Fahrradständer aufgebaut werden, wird befestigt. Die Wege und Parkplätze für Menschen mit Behinderungen entsprechen der DIN-Norm für barrierefreies Bauen. Ein großformatiges Pflaster mit oberflächenbündigen Fugen soll ebenfalls eine barrierefreie Nutzung ermöglichen.

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