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Keine Perspektive fürs „Cabrio“ in Senden erkennbar

Bad bleibt länger geschlossen

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Statt auf Lockerungen zu setzen, war das „Cabrio“-Bad Anfang Dezember durchgängig bis Ende März geschlossen werden. Ein Neustart zu diesem ursprünglich anvisierten Termin ist aber auch nicht möglich.

Dietrich Harhues

Eine Perspektive, wann das „Cabrio“ wieder zum Baden einlädt, besteht zurzeit nicht. Foto: Helge Holz

Mit Beginn der Osterferien (am 29. März) sollte das Baden im „Cabrio“ wieder starten – lautete die Hoffnung, als die Sport- und Freizeitstätte geschlossen wurde. Dieses Szenario hat sich inzwischen erübrigt, stellt Volker Sowade von der Gemeindeverwaltung auf WN-Anfrage klar.

In einer politischen Dringlichkeitsentscheidung waren Ende November die Schotten des „Cabrio“-Bades dicht gemacht worden, Badegäste durften schon seit Anfang November nicht mehr ihre Bahnen ziehen.

Statt auf eine Entspannung zu setzen, die womöglich aber nur kurze Zeit anhält, hatten Politik und Verwaltung für eine durchgängige Auszeit bis Ende März votiert. Das erwartete Bad-Defizit konnte – allein für Dezember bis Ende März – um rund 200 000 Euro verringert werden, hatte das Rathaus vorgerechnet. Darin schlagen sich Einsparungen bei Personalkosten durch Kurzarbeit besonders nieder.

Der Schritt, die Reißleine zu ziehen, sei richtig gewesen, bekräftigt Sowade: „Das kann man ganz klar sagen.“ Dies gelte auch im Hinblick darauf, dass die „Cabrio“-Mitarbeiter Planungssicherheit statt eines Hin-und-Her erhalten hätten.

Die Corona-Schutzverordnung beinhalte keine Angaben zu Schwimmbädern. Ob sich das beim nächsten Krisengipfel am 28. März ändert und in welche Richtung, sei offen. Die Gesamtentwicklung spreche aber nicht für eine Lockerung. Wartungen und Reparaturen seien in der Zwangspause für Besucher durchgeführt worden.

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