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Lückenschluss Venne – Ottmarsbocholt

Baustart für Radweg verzögert sich leicht

Venne/Ottmarsbocholt

Die Bagger rücken zwar erst am 4. Oktober an. Der Radweg zwischen Venne und Ottmarsbocholt ist allerdings so wichtig, dass die Verantwortlichen schon jetzt zum symbolischen Start der Arbeiten zusammenkamen.

Zum symbolischen ersten Spatenstich für den Radweg-Lückenschluss an der L 844 trafen sich Vertreter der Gemeinde, von Straßen.NRW und des beauftragten Bauunternehmens Gieseke vor Ort. Foto: Gemeinde Senden

Die Arbeiten für den Radweg-Lückenschluss sollten eigentlich bereits in dieser Woche beginnen. Doch am Mittwoch teilte die Gemeinde Senden mit, dass sich der Baustart leicht verzögert. Erst am 4. Oktober (Dienstag) sollen nun die Bagger rollen, damit der letzte Abschnitt des Radweges an der Landesstraße 884 zwischen Venne und Ottmarsbocholt Form annehmen kann.

So war der erste Spatenstich, zu dem sich Vertreter der Gemeinde, von Straßen.NRW und vom beauftragten Bauunternehmen Gieseke vor Ort trafen, auch nur symbolischer Natur. „Dies ist ein lang erwarteter Lückenschluss für alle, die zwischen Ottmarsbocholt und Münster mit dem Rad unterwegs sind. Nach etwa einem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Das erste Teilstück mit rund zwei Kilometern Länge konnte bereits im Juni 2019 freigegeben werden. Das jetzt anstehende zweite Teilstück hat eine Länge von 1,8 Kilometern und verläuft durch das Schutzgebiet Davert. Die Kosten betragen rund 3,6 Millionen Euro.

Kosten von rund 3,6 Millionen Euro

Damit die beiden Abschnitte schneller umgesetzt werden konnten, haben die Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW und die Gemeinde Senden eine Vereinbarung abgeschlossen. Die Gemeinde hat – wie berichtet – die Planung und den Bau des Weges übernommen, die Kosten trägt das Land Nordrhein-Westfalen.

Das letzte Verbindungsstück soll vor allem die Sicherheit für die Radfahren­den auf dem Weg von Ottmarsbocholt nach Münster erhöhen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Veloroute, aber um eine Anschlussverbindung („Tangentialroute“) für die Ottmarsbocholter an die geplanten Velorouten. Zudem wird eine durchgehende sichere Radverbindung zwischen Lüdinghausen und Münster geschaffen.

Anschluss an geplante Velorouten

In Senden soll das Radwegenetz gerade für Pendler an mehreren Stellen ausgebaut werden. So sind zwei Velorouten in Planung, die Wirtschaftswege in der Huxburg werden gerade zu einer Fahrradstraße umgewandelt und dienen zukünftig als Verbindung zu den Velorouten nach Münster. Über eine gerade abgeschlossene Befragung sollen die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in das neu aufzustellende, umfassende Radverkehrskonzept der Gemeinde einfließen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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