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Oberst Georg Mußenbrock kündigt Rückzug an

Bei St. Johanni „geht eine Ära zu Ende“

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Bei der St. Johanni-Bruderschaft Senden steht eine Veränderung an: Oberst Georg Mußenbrock kündigte seinen Rückzug als Kommandant an.

Ulrich Reismann

Oberst Georg Mußenbrock (2.v.r.) übernimmt ein letztes Mal das Kommando. Foto: Dieter Klein

Bei seinem Blick in die Zukunft, da hatte der Vorsitzende Jörg Pohlmann nach eigenen Worten auch ein weinendes Auge. „Es steht eine Veränderung an, die eine Ära beenden wird“, erklärte er auf der Generalversammlung der St. Johanni-Bruderschaft. Oberst Georg Mußenbrock hört auf. 38 Jahre lang hat er auf dem Pferd gesessen und das Kommando über die Kompanie geführt. Im Juni 2019 „werde ich das zum letzten Mal tun“, kündigte er selbst seinen Abtritt von der großen Bühne an.

„Leiwe Lü, gueden Dag tosammen“. An den Beginn seiner Rede, die er an das Schützenvolk richtete, wählte Georg Mußenbrock eine plattdeutsche Begrüßung. In Kürze werde er 63, und damit sei für ihn nun die Zeit gekommen, „junge Leute an die Spitze der Bruderschaft zu führen“. Liebe und Herzblut, das waren von ihm gebrauchte Worte, aus denen die Leidenschaft und der Enthusiasmus sprach, mit denen er das Amt stets ausgefüllt hat. Geprägt sei die „traumhafte Zeit“, die ihm „verdammt viel Spaß“ gemacht habe, auch von treuen Weggefährten, von denen der scheidende Oberst in seinem Rückblick einen besonders hervorhob: „Meinen lieben, alten Kameraden Lutz Wagner“.

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