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Guthabenkarten gekauft

Betrüger gaukeln hohen Gewinn vor

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Ein 65-jähriger Sendener ist Opfer eines Betrugs geworden. Eine Anruferin hat ihn verleitet, Guthabenkarten für mehrere Hundert Euro zu kaufen.

Symbolbild Foto: Anne Eckrodt

Betrüger haben einen 65-jährigen Sendener dazu gebracht, Guthabenkarten (Steamkarten) für mehrere Hundert Euro zu kaufen. Sie gaukelten dem Senior einen angeblichen Gewinn in Höhe von 36 000 Euro vor. Die Überweisung erfolge erst nach der Übermittlung der Kartens-Codes.

Den ersten Anruf erhielt der Mann am Donnerstag (10. März). In einem Geschäft kaufte der Sendener die Karten und übermittelte die entsprechenden Codes telefonisch. Zwei Tage später, also am Samstag (12. März) riefen die Betrüger erneut an, teilt die Polizei mit.

In beiden Fällen gab sich die Anruferin als Barbara Müller aus. Sie behauptete, dass ihr ein Fehler unterlaufen sei. Der 65-Jährige habe 76 000 Euro gewonnen. Jedoch müsse er Guthabenkarten im Wert von 4000 Euro kaufen, um den Gewinn zu erhalten. Als Entschuldigung für die vorher falsch genannte Gewinnsumme würde sich die Anruferin aber mit 2000 Euro zufriedengeben. Weil der Sendener einem Familienmitglied vom angeblichen Gewinn erzählte, flog der Betrug auf. Es blieb beim Schaden im dreistelligen Bereich.

Die Polizei rät:

Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!

Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern.

Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.

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