1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Briefwahl-Unterlagen sind heiß begehrt

  8. >

Gemeinde sucht ehrenamtliche Helfer für den 26. September

Briefwahl-Unterlagen sind heiß begehrt

Senden

Der Gemeindeverwaltung fehlen noch Ehrenamtliche, bei der Bundestagswahl als Wahlhelfer kurzfristig einspringen können, falls jemand ausfällt. Neben neuen Erfahrungen erhalten die Helfer ein „Erfrischungsgeld“.

Bisher sind schon über 3000 Anträge auf Briefwahl im Sendener Rathaus eingegangen. Foto: Gemeinde

Wer bei der Durchführung einer Wahl einmal hautnah dabei sein möchte, kann sich jetzt bei der Gemeinde Senden als Wahlhelferin oder Wahlhelfer für die Bundestagswahl am 26. September anmelden. Gesucht werden Freiwillige, die bereit sind, beim Wahlvorgang und der Auszählung der Stimmen mitzuhelfen. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren und die deutsche Staatsangehörigkeit. Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich, teilt die Gemeinde mit.

Dorit Horstmann, die im Rathaus die Wahl vorbereitet, erklärt, dass es vor allem darum gehe, die Reserveliste zu füllen: „Hier fehlen uns noch Menschen, die kurzfristig am Wahltag einspringen können, falls jemand ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit. Der Einsatz erfolgt nur am Wahltag selbst“, heißt es in der Pressenotiz. Horstmann ist überzeugt: „Mal selbst bei der Wahl mitzumachen, kann sehr spannend sein.“

Neben den neuen Erfahrungen erhalten die eingesetzten Helferinnen und Helfer als kleines Dankeschön auch ein „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 50 Euro. Bei Fragen oder Interesse daran mitzumachen, wenden sich Interessierte direkt an die Gemeindeverwaltung.

Schon jetzt über 3000 Briefwahl-Anträge

Bereits jetzt hat das Team, das die Wahl im Rathaus vorbereitet alle Hände voll zu tun. Denn mehr als 3000 Briefwahl-Anträge wurden bereits bearbeitet. Zum Vergleich: Bei den Kommunalwahlen 2020 wurden insgesamt 4000 Anträge auf Briefwahl gestellt und jetzt sind bis zum Urnengang noch drei Wochen Zeit. Die Verwaltung hat auf die gestiegene Nachfrage reagiert: Die Zahl der Briefwahlvorstände, die am Wahltag diese Stimmzettel prüfen und auszählen, wurde erhöht.

Startseite