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Aktion Heimatgedanken

Brücke steht für neues Senden

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Die Sendener Kanalbrücke wurde 1945 zerstört und kurz nach dem Krieg als Notbrücke wieder aufgebaut. Für viele ältere, aber auch für junge Sendener strahlt sie besondere Symbolkraft aus. Der Heimatverein bittet im Rahmen der Aktion Heimatgedanken um schriftliche Beiträge, die sich mit der Brücke beschäftigen.

wn

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Senden diese Notbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal errichtet. Foto: Heimatverein

Ein Symbol der Hoffnung wurde nach 1945 die Sendener Kanalbrücke. Dieses Bauwerk begleitete die Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg, bis zur Errichtung der heutigen Bogenbrücke. Als Zeitzeuge schrieb Bernhard Lücke (1931 bis 1959 Pfarrer in Senden) über die Geschehnisse zu Ostern 1945: „Auf Veranlassung eines deutschen Oberfeldwebels wurde um 11 Uhr, im letzten Augenblick, die letzte Brücke über dem Kanal gesprengt, eine völlig sinnlose Aktion. . .“ Die bald errichtete Notbrücke, eine schwere Eisenkonstruktion war das Symbol des Wiederaufbaues.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten sich Sendener Bürger darum bemüht, einen geordneten Bebauungsplan für die Entwicklung ihres Ortes aufzustellen. Dieser Plan beinhaltete eine Sportstätten- und Wohnbebauung vom Ortskern Richtung Norden und Osten, sowie den Bau einer Umgehungsstraße mit Bau einer neuen Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal. Schnell umgesetzt war nach dem Krieg die heutige Ortsumgehung (B 235 ) mit einer modernen Bogenbrücke über den Kanal. Diese Brücke hatte das Design des heutigen Bauwerks.

Nach der Corona-Krise lädt das neu gestaltete Ufer des Kanals alle Sendener zum Verweilen ein. Die elegante Bogenbrücke verdeutlicht den Aufbruch auch in diese „neue Zeit“. Auf der neuen Promenade können Alt und Jung ein friedliches Miteinander genießen, während Lastschiffe mit Waren von West nach Nord vorüberziehen – so die Vision des Heimatvereins Senden, der im Rahmen der Aktion Heimatgedanken um Beiträge zu dem beschriebenen Themenkomplex bittet.

Beiträge per E-Mail an: martin.luetkemann@freenet.de oder WhatsApp 0 17 0/977 42 94 oder per Brief: Heimatverein Senden, Jessener Straße 6, 48308 Senden.

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