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Höchste Blutspenderzahl in der Gemeinde seit 2013

Buchungsmöglichkeit beflügelt Bereitschaft

Senden

Einbahnstraßensystem, 3G-Pflicht und Terminbuchungen zeigen offenbar Erfolg: Die Zahl der Blutspender ist im vergangenen Jahr in der Gemeinde Senden auf 1421 gestiegen.

Von Andreas Krüskemper

Bei den Blutspendeterminen gelten 3G- und Masken-Pflicht. Trotz dieser Einschränkungen ließen sich mehr Menschen „anzapfen“ als in den Jahren vor Corona. Foto: Andreas Krüskemper

1421 Blutspender zählte der Blutspendedienst West im vergangenen Jahr bei den Terminen in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell. Damit liegt die Zahl der Spender nicht nur wieder über der des ersten Coronajahres (1272), sondern ist der höchste Wert seit 2013, freut sich Rüdiger Goltz. Was genau für diesen Anstieg verantwortlich ist, lasse sich nicht eindeutig sagen, da die Zahlen von Jahr zu Jahr schwanken, berichtet der Blutspendebeauftragte des DRK Senden.

Die Blutspendetermine können mal günstiger und mal ungünstiger liegen, auch das Wetter spiele mitunter eine Rolle, weiß Goltz aus Erfahrung. Eines lasse sich aber auf jeden Fall sagen: Die hohe Spenderzahl in der Gemeinde Senden läuft gegen den allgemeinen Trend.

„Wir haben immer noch mit den Auswirkungen der Pandemie zu tun“, erläutert Stephan David Küpper, Pressesprecher des Blutspendedienstes West. Der Einbruch im ersten Corona-Jahr liegt unter anderem auch daran, dass ein Spendetermin in Bösensell komplett ausgefallen ist. Aber auch die coronabedingte Unsicherheit in der Bevölkerung dürfte eine Rolle gespielt haben.

Infektionsrisiko minimiert

Mittlerweile hat sich das DRK mit einem Einbahnstraßensystem bei den Spenden gut aufgestellt, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Hinzu kommt die seit Mitte 2020 mögliche und mittlerweile verpflichtende Terminbuchung, um Wartezeiten zu vermeiden. „Einzelne könnte der Mehraufwand vom Spenden abgehalten haben“, vermutet Rüdiger Goltz. Insgesamt sei die Terminvereinbarung bei den Spendern aber gut angekommen, da sich die Wartezeiten deutlich reduziert haben, bestätigen die Beobachtung der Helfer vor Ort.

Die nächsten Spendetermine sind (jeweils montags) am 7. März in Senden, am 14. März in Bösensell und am 21. März in Ottmarsbocholt. Termine reservieren kann man unter www.blutspende.jetzt oder www.spenderservice.net. Bei den Spendeterminen gilt die 3G-Regel und die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

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