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Münsterstraße wird nach sieben Monaten wieder geöffnet

Bürgerbus tuckert schon in Warteposition

Senden

Nach siebenmonatiger Bauzeit wird die Münsterstraße am Montag (28. Mai) komplett für den Verkehr freigegeben. Dann fährt der Bürgerbus wieder der Haltestelle „Rathaus“ an. Die Fahrgäste in Senden-West müssen sich noch gedulden. Dort ist der Bürgerbus voraussichtlich erst ab Mitte Juni unterwegs – sobald der Kreisel am Kalverkamp geöffnet wird.

Siegmar Syffus

Die Asphaltarbeiten liegen in den letzten Zügen: Am Montag soll die Münsterstraße wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden. Foto: sff

Seit sieben Monate ist das Teilstück der Münsterstraße zwischen dem Geschäft Balster und der Einmündung Eintrachtstraße gesperrt. Ab Montag (28. Mai) gilt dort wieder „freie Fahrt“ für den gesamten Straßenverkehr, bestätigt Marcus Schmidt, Mitarbeiter der Sendener Bauverwaltung, auf WN-Anfrage. Aktuell laufen dort letzte Asphaltierungsarbeiten. Lediglich die Parkbuchten müssen noch hergerichtet werden, was im laufenden Verkehr geschehen soll.

Über die Freigabe der Münsterstraße dürfen sich auch die Fahrgäste des Bürgerbusses freuen. Denn ab Montag wird die Haltestelle „Rathaus“ der Linie B 81 wieder angefahren. „Die Ersatzhaltestelle Wilhelm-Haverkamp-Straße wird somit nicht mehr bedient“, berichtet Jörg Säck, Bürgerbus-Koordinator der Gemeinde Senden.

Unversorgt bleiben weiterhin die insgesamt zehn Bürgerbus-Haltestellen im Bereich Senden-West. Laut Auskunft des Kreises Coesfeld wird der neu gebaute Kreisverkehr am Kalverkamp voraussichtlich erst Mitte Juni befahrbar sein (WN berichteten). Seit Anfang April ist dieses innerörtliche Nadelöhr bereits gesperrt. „Dadurch konnten wir Senden-West nicht mehr anfahren, obwohl wir alle Alternativen geprüft haben. Es war fahrtechnische einfach nicht möglich, sonst hätte der Fahrplan komplett auf den Kopf gestellt werden müssen“, berichtet Klaus Dallmeyer. Aufgrund der großen Umwege und der damit verbundenen Zeitverluste wäre es ebenfalls nicht mehr möglich gewesen, Anschlussfahrten rechtzeitig zu bedienen, führt der Vorsitzende des Bürgerbusvereins Senden aus. Gleichwohl verspricht er: „Sobald der Kreisel wieder frei ist, wird Senden-West von uns bedient.“ Acht Haltestellen können dann wieder direkt angefahren werden. Ausgenommen sind die Stopps „Sportpark“ und „Bulderner Straße“, die wegen der voraussichtlich bis Oktober andauernden Sanierung der Bulderner Straße abgekoppelt bleiben.

Auf eine baldige Freigabe des Kreisverkehrs hoffen übrigens auch die Fahrer des Bürgerbusvereins. „Weil der Kreisel gesperrt ist, entsteht für uns am Busbahnhof jeweils eine halbe Stunde Wartezeit. Das ist ganz schön langweilig“, sagt Alfons Rave, einer der 33 ehrenamtlichen Chauffeure. Denn für den Bürgerbus, der beispielsweise um 13.37 Uhr aus Senden-Ost auf dem Busbahnhof einfährt, entfällt aktuelle die Schleife durch Senden-West. Und der Start in Richtung Bösensell ist fahrplanmäßig erst um 14.04 Uhr. Das bringt 27 Minuten Leerlauf für die Fahrer.

Klaus Dallmeyer, Bürgerbusverein
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