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Neubauprojekt am Grete-Schött-Ring

Caritas bietet Tagespflege an

Senden

Die Caritas fungiert als Ankermieter in einem Neubauprojekt am Grete-Schött-Ring. Dort richten sich im Erdgeschoss die Tagespflege-Einrichtung und die Sozialstation ein. Darüber entstehen Wohnungen. Als Bauherr fungiert Jochen Sennekamp.

Von Dietrich Harhues

Symbolischer Spatenstich: Sebastian Täger (v.l.), Bauherr Jochen Sennekamp, Alexandra Liesert (Bauunternehmung), Lukas Quante (Scholz Architekten Senden) sowie Bianca Becks-Maier (künftige Leitung Sozialstation Senden), Veronika Reuter (Fachbereichsleiterin Tagespflege) und Doris Hinkelmann (Ressortleitung Pflege und Begleitung) vom Caritasverband Coesfeld erteilen den offiziellen Baustart.

Die Altersentwicklung ist absehbar – und der damit einhergehende Bedarf an pflegerischer Infrastruktur auch. Deshalb begrüßt es Bürgermeister Sebastian Täger, dass die Angebote auf dem Gebiet von Pflege und Betreuung in Senden ausgebaut werden. Dafür sorgt Bauherr Jochen Sennekamp, der mit der Caritas einen langfristigen Partner gefunden hat. Das Projekt, das schon Ende 2019 einhellige politische Zustimmung erhalten hat, geht jetzt in die Realisierungsphase.

Sichtbaren Auftakt bildeten Erdarbeiten auf dem Grundstück am Grete-Schött-Ring. Dort kamen Projektbeteiligte und Bürgermeister am Montag zum offiziellen Baustart zusammen. Täger hob hervor, dass Senden mit dem gerade bezogenen Projekt auf dem ehemaligen Holtruper Sportplatz und dem Vorhaben von Jochen Sennekamp besser aufgestellt sei, um den weiterhin steigenden Bedarf abzudecken: „Das ist uns als Gemeinde schon seit Jahren ein Anliegen“, betonte der Bürgermeister im Hinblick auf die Tagespflege.

14 Plätze in der Tagespflege

14 Plätze bietet die Caritas künftig in ihrer Tagespflegeeinrichtung auf 260 Quadratmetern an. Die Sozialstation, die von der Münsterstraße (alte Brennerei neben Edeka Tinz) zum Grete-Schött-Ring zieht, beansprucht weitere 140 Quadratmeter. Damit nutzt der Caritasverband das gesamte Erdgeschoss. Etwa 200 Patienten versorgt die Sozialstation in Senden in der ambulanten Pflege. „Wir sind stark gewachsen“, berichtet Doris Hinkelmann, Ressortleitung Pflege und Begleitung. Während die Nachfrage weiterhin steige, bestehe der Engpass bei der Akquise von Fachpersonal.

Hinkelmann und ihre Kolleginnen Veronika Reuter, Fachbereichsleiterin Tagespflege, und Bianca Becks-Maier, die als Leiterin der Caritas-Tagespflege von Ascheberg nach Senden wechselt, hoben beim ersten Spatenstich auch den günstigen Standort hervor: Zentral gelegen, in der Nähe zu medizinischen Einrichtungen, Geschäften und Freizeitmöglichkeiten. Und in unmittelbarer Nachbarschaft zum betreuten Wohnen im Bereich Münsterstraße/Grete-Schött-Ring.

Die oberhalb der Caritas gelegenen zwölf Wohnungen in dem Neubau auf der ehemaligen Baumschulfläche richten sich an Senioren. Die Wohnfläche liegt zwischen 40 und 75 Quadratmetern. Sowohl beim Entwurf (aus dem Büro von Eckhard Scholz) als auch in der Ausführung legt Sennekamp Wert auf anspruchsvolle Anmutung. Bis diese in Beton gegossen ist, plant Bauunternehmerin Alexandra Liesert einen Sicherheitspuffer ein, da teils Nachschubmangel bei Baustoffen herrsche. Der Bezug ist für Ende nächsten Jahres geplant.

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