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Ferienangebot auf Schloss Senden

„Chemie des Alltags“ kann richtig spannend sein

Senden

Im neuesten MINT-Workshop probierten Kinder die „Chemie des Alltags“ praktisch aus: So entstanden wie durch Zauberhand eigene Kunstwerke. Gleich zu Beginn wurde es schaurig spannend – es ging tief hinab in die Schlossgewölbe

Die fertigen Kunstwerke trocknen in der Sommerluft. Foto: Schloss Senden

Ein echtes Ferien-Highlight fand in dieser Woche auf Schloss Senden statt. Mit dem KunstLab Cyanotypie zeigte der außerschulische Lernort Schloss Senden, was die Verbindung von Kunst und Wissenschaft hervorbringen kann. Im neuesten MINT-Workshop probierten Kinder die „Chemie des Alltags“ praktisch aus: So entstanden wie durch Zauberhand eigene Kunstwerke.

Gleich zu Beginn wurde es schaurig spannend – es ging tief hinab in die Schlossgewölbe. Ein paar farbige Lampen wiesen den Weg in das eigens eingerichtete Keller-Laboratorium. Hier zeigte Martina Lückener, Lehrbeauftragte an der Kunstakademie Münster und Grafikdesignerin, den 15 Schülern den „Eisenblaudruck“. Mit diesem Verfahren, kopierten Architekten früher ihre Baupläne in Blau.

Nach der Arbeit im dunklen Fotolabor ging es hinaus an die Sonne. Gemeinsam sammelte die Gruppe Pflanzen, Blätter und Federn im Schlosspark, um sie auf den selbst gefertigten Fotopapieren zu arrangieren und im Sonnenlicht zu belichten und chemisch dauerhaft zu fixieren. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Richtige Kunstwerke sind entstanden, die zuhause sicherlich für einen Hingucker an den Wänden sorgen werden. „Das war richtig cool!“ und „Das war der beste Workshop, den ich bisher erlebt habe“ so die Meinung zweier Teilnehmer.

Gefördert wurde der Workshop, mit dem Schloss Senden das Bildungsangebot von Gemeinde und Kreis noch attraktiver macht, durch den Kulturrucksack NRW.

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