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Anmeldezahlen fürs kommende Schuljahr

„Corona-Knick“ trifft das Sendener Gymnasium

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Die Realschule verbucht höhere Anmeldezahlen, beim Gymnasium sind sie gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Fachbereichsleiter Holger Bothur nennt als eine mutmaßliche Ursache Corona-Effekte, die sich aus dem eingeschränkten Schulbetrieb ergeben hätten.

Das JHG in Senden verzeichnet zum kommenden Schuljahr rückläufige Anmeldezahlen. Foto: di

Das Bekenntnis zum Wohnort als Ort der Bildung ist hoch: Von 182 Viertklässlern, die nach den Sommerferien eine weiterführende Schule besuchen, bleiben 144 in Senden. Damit liegt die Bindungsquote bei 79 Prozent. Im Schulausschuss stellte Fachbereichsleiter Holger Bothur die aktualisierten Zahlen vor, die die WN im Nachgang zur Anmeldewoche im Februar bereits abgefragt hatten.

Demnach entschieden sich nun 28 Eltern für die Edith-Stein-Schule, von deren künftigen Fünftklässlern acht von auswärts kommen. Die Geschwister-Scholl-Schule verzeichnet 83 Anmeldungen, woraus drei Klassen gebildet werden. Damit erzielt die Realschule, die im laufenden Schuljahr 68 Anmeldungen verbuchte, in der Eingangsklasse ein deutliches Plus.

Ebenfalls dreizügig startet das Joseph-Haydn-Gymnasium ins kommende Schuljahr, dessen fünfter Jahrgang dann 66 Schülerinnen und Schüler umfasst. Den deutlichen Rückgang beim Zuspruch fürs JHG führte Bothur auch darauf zurück, dass der Unterricht Corona-bedingt beeinträchtigt war. Dies habe zu einer „signifikanten Zunahme“ der Realschul-Empfehlungen geführt.

Welche Kriterien bei Eltern den Ausschlag geben, wenn die Sendener, aber auch benachbarte Schulen ähnlich gut erreichbar sind, war von der Verwaltung abgefragt worden. Diese Befragung soll wiederholt und dann aus beiden Jahren gebündelt den Ausschussmitglieder vorgestellt werden.

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