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Venner-Moor-Brücke bis Anfang Januar gesperrt

Corona und Witterung verzögern Baufortschritt

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Die für den 18. Dezember vorgesehene Freigabe der Venner-Moor-Brücke verzögert sich bis Anfang Januar. Der von vielen Radfahrern genutzte Betriebsweg kann voraussichtlich erst ab Ende April genutzt werden.

Siegmar Syffus

An der Venner-Moor-Brücke laufen die Arbeiten zum Erd- und Straßenbau sowie im Beton-und Stahlbau auf Hochtouren. Das Wasserstraßen-Neubauamt geht davon aus, dass der Verkehr in der zweiten Januarwoche wieder über den Kanal laufen kann. Foto: Siegmar Syffus

Berufspendler und alle anderen Verkehrsteilnehmer, die zwischen Münster und Ottmarsbocholt/Lüdinghausen unterwegs sind, müssen sich länger als geplant gedulden. Denn die Venner-Moor-Brücke wird nach Auskunft des Wasserstraßen-Neubauamtes nicht wie vorgesehen am 18. Dezember freigegeben. Mit der Öffnung der Brücken sei voraussichtlich in der „zweiten Kalenderwoche 2021“ zu rechnen, hieß es. „Der Betriebsweg am Dortmund-Ems-Kanal kann von Radfahrern und Fußgängern dann noch nicht genutzt werden, weil wir an der Brücke immer noch eine Baustelle haben werden“, sagt Thomas Kuchta. Der Projektleiter des Wasserstraßen-Neubauamtes geht davon aus, dass die bei Spaziergängern und Radlern beliebten Pfade „gegen Ende April“ wieder freigegeben werden.

Sowohl witterungsbedingte Einflüsse als auch die Corona-Pandemie seien für die Verzögerungen verantwortlich: „Nach dem Querverschub der Brücke im Oktober hat der Ausbau der Technik etwa eine Woche länger gedauert als erwartet. Und gab einige Regentage“, erläutert Kuchta. Zurzeit sind die Eisenflechter und Einschaler mit zwei Bautrupps im Einsatz. Neben dem Beton- und Stahlbau laufen an der Nordseite diverse Erdarbeiten. Bedingt durch die Corona-Schutzmaßnahmen sei es aktuell nicht möglich, „so viele Leute einzusetzen, wie für die Gewerke eigentlich nötig sind“, führt der Projektleiter aus. Ziel aller Beteiligten sei es, die für eine sichere Verkehrsfreigabe erforderlichen Arbeiten in der zweiten Kalenderwoche 2021 abzuschließen.

Das Wasserstraßen-Neubauamt Datteln baut seit 2018 gemeinsam mit einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Firmen Echterhoff, Dallmann und Schachtbau Nordhausen, die neue Venner-Moor-Brücke. Die Kosten belaufen sich auf rund elf Millionen Euro. Der Altbau war sanierungsbedürftig und entsprach verkehrstechnisch nicht mehr den Anforderungen.

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