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Aktuelle Situation der Landwirte

Das Höfe-Sterben geht alle an

Senden

Nicht allein Trockenheit und Hitze bereiten den Landwirten aktuell Sorge. Im Gespräch mit unserer Zeitung macht Marc Füstmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Senden, deutlich, dass auch die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen das Höfe-Sterben fördern.

Von Bettina Laerbusch

Das Tierwohllabel, das auf bessere Haltungsbedingungen von zum Beispiel Schweinen hinweist, sei ein "Riesenflop", lautet unter anderem die Kritik. Foto: Anne Steven

„Ein Höfe-Sterben wie jetzt habe ich noch nicht erlebt“, sagt Marc Füstmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands (LOV) Senden. „30 Prozent der Bauern in Nordrhein-Westfalen, die Schweinezucht betreiben, haben in den letzten 12 Monaten aufgegeben. Diese Zahlen hat gerade die Kammer veröffentlicht“, sagt der 44-Jährige. „Unterm Strich muss Geld übrig bleiben“, erläutert er und thematisiert auch das Tierwohl-Lable. Das soll dem Verbraucher, der für Fleisch mehr zahlt, signalisieren, dass das dazugehörige Tier besser gehalten wurde. Es sei ein Riesenflop, so der Landwirt. Weshalb?

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