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Ein Jahr im Fahrbetrieb

„Der Bürgerbus ist bekannt – aber nicht im Detail“

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Der Bürgerbusverein suchte am Markttag den Kontakt zu Einkaufsbummlern. Was prima gelang. Denn auf der Herrenstraße kam ein lebendiger Dialog zustande.

Dietrich Harhues

Große Resonanz: Viele Passanten (darunter Gisela Schneider) nutzen die Gelegenheit, mit Vertretern des Bürgerbusvereins (v.l. Klaus Dallmeyer, Johannes Wunsch und Ludger Fühnen) ins Gespräch zu kommen. Glückwünsche überbrachte Bürgermeister Sebastian Täger. Foto: di

Als Passanten-Stopper hat sich schon manch einer am Markttag versucht. Nicht jeder Partei, Institution oder Vereinigung gelang es dabei, auf der Herrenstraße die Brücke zum Bürger zu schlagen. Ganz anders der Bürgerbusverein. Deren Mitglieder wurden gestern reichlich angesprochen. „Es war sehr lebendig“, resümiert Klaus Dallmeyer, erster Vorsitzender, des Vereins, der den ersten Jahrestag des Bürgerbus-Betriebs beging.

In genau einem Jahr wurden im Mercedes „Sprinter“ 17 090 Fahrgäste transportiert – deutlich mehr als prognostiziert. Obwohl der Markt bestens erobert zu sein scheint, klafften bei Marktbesuchern oder Einkaufsbummlern im Ortskern noch Wissenslücken. „Der Bürgerbus ist bekannt, aber nicht im Detail“, löst Dallmeyer den scheinbar paradoxen Befund auf. Der Fahrplan und die Routen mit 58 Haltepunkten sind den Sendenern auch im beginnenden zweiten Jahr des Fahrbetriebs nicht immer geläufig, hat das Team im Gespräch mit den Bürgern bestätigt bekommen.

Dass Interesse besteht, sich mit diesem Mobilitätsangebot zu beschäftigen, aber noch das eigene Ausprobieren fehlt, gilt beispielsweise für Gisela Schneider, die den Stand des Bürgerbusvereins aufsucht. Sie möchte Infos zu den Verbindungen innerhalb Sendens und nach Bösensell.

Bürgermeister Sebastian Täger macht ebenfalls an der unteren Herrenstraße Station, um die Glückwünsche der Gemeinde zum Einjährigen im operativen Betrieb zu übermitteln. Er würdigt das „tolle Angebot“ des Bürgerbusvereins, dem er wünscht, „dass das ehrenamtliche Engagement weiterhin so hoch bleibt und entsprechend wertgeschätzt wird“.

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