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Sternsinger-Aktion unter anderen Vorzeichen

Der Segen kommt in jedes Haus

Senden

Ohne Gesang und ohne Kinder in Königs-Gewändern findet die Sternsinger-Aktion 2021 statt. Trotzdem kommt der Segen in allen vier katholischen Teilgemeinden in jedes Haus.

Sigmar Syffus

Christa Kuhlmann, Beate Böhmer und Anne Reismann vom Orga-Team machen darauf aufmerksam, dass die Sternsinger-Aktion 2021 unter besonderen Umständen durchgeführt werden muss. Foto: Siegmar Syffus

Der Segen der Sternsinger kommt in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne in jedes Haus. Coronabedingt jedoch anders als in den vergangenen Jahren:

In Senden besuchen die Kinder als Sternsinger-Briefträger ab Samstag (2. Januar) rund 5000 Haushalte im Ort und in den Bauerschaften und verteilen dort Segensbriefe. „Die Kinder sind nicht als Könige verkleidet, sondern in Alltagskleidung. Es soll vermieden werden, dass Leute auf sie zukommen und dann die Abstandsregeln nicht eingehalten werden“, berichtet Christa Kuhlmann. Überhaupt finde die gesamte Aktion in allen Teilgemeinden unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften statt, betont das Mitglied des Sendener Orga-Teams. In den Segensbriefen befinden sich Aufkleber mit den schwarz-weißen Segenszeichen „20*C+M+B+21“, ein Grußwort von Pfarrer Klemens Schneider, Infos über die Sternsinger-Aktion sowie ein Überweisungsträger für Spenden. „Die Spenden sind unter anderem für Kinder in der Ukraine, deren Eltern in der Heimat keine Arbeit finden und deshalb im Ausland arbeiten müssen“, erläutert Christa Kuhlmann.

70 Kinder haben sich für die Aktion in Senden angemeldet. In einer kurzen Andacht unter freiem Himmel und mit vorgeschriebenem Abstand werden sie am Samstag (2. Januar) um 11 Uhr von Pfarrer Klemens Schneider gesegnet und ausgesendet. Im Vorabendgottesdienst am Samstag um 18.30 Uhr sowie in den Gottesdiensten am Sonntag um 8.30 Uhr und um 11.15 Uhr werden einzelne Sternsinger-Kinder symbolisch in den Messen in St. Laurentius anwesend sein.

Aus organisatorischen Gründen werden die rund 1500 Segensbriefe in Ottmarsbocholt und Venne ausschließlich vom sechsköpfigen Orga-Team verteilt. „Wir haben schon am Montag damit begonnen. Am Wochenende werden wir zu den Gottesdienstzeiten in Gewändern an der Kirche stehen. Am Samstag sind wir am ,nah & gut‘“, erzählt Sandra Rottmann vom Ottmarsbocholter Orga-Team.

Ab Samstag werden in Bösensell rund 1000 Segensbriefe verteilt. „Wir sind mit neun Erwachsenen und fünf älteren Kindern unterwegs“, berichtet Carmen Hübner vom Bösenseller Orga-Team. Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln finde die Aktion auch dort ohne Königs-Gewänder und kontaktfrei statt.

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