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Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling 

Die Ära Josef Winkelheide endet - Vorstand neu strukturiert

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42 Jahre wirkte er im Vorstand der Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling mit, davon 20 Jahre als Vorsitzender. Nun gab Josef Winkelheide dieses Amt bei der Generalversammlung in andere Hände.

Nach 20 Jahren als Erster Vorsitzender räumte Josef Winkelheide (r.) diesen Posten, Nachfolger ist Jörg Westfechtel. Foto: Schützenbruderschaft

In der Generalversammlung der Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling endete eine Ära: Nach 20 Jahren als Erster Vorsitzender und insgesamt 42 Jahren Vorstandstätigkeit stellte sich Josef Winkelheide nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung.

Hierdurch und durch das Ausscheiden zweier weiterer Vorstandsmitglieder, darunter Kassenwart Michael Siesmann, der auch schon 24 Jahre die finanzielle Lage des Vereins im Blick behielt, kam es zu einer größeren Neustrukturierung im Vorstand, heißt es in einer Pressemitteilung. Jörg Westfechtel wurde als neuer Erster Vorsitzender gewählt, An­dreas Böckenholt übernahm dessen Position als Zweiter Vorsitzender. Als Kassenwart wurde Mark Mörtenkötter neu in den Vorstand gewählt. Zudem wurden Martin Erkenbölling und Dennis Felix-Klostermann mit in den Vorstand aufgenommen. Jens Hemersch wurde für weitere vier Jahre wiedergewählt, und Klaus Winkelheide übernimmt für zwei Jahre die Position von Matthias Halsbenning, der aus beruflichen Gründen vorzeitig als Vorstandsmitglied zurücktreten wollte.

Dankesworte und stehende Ovationen

Nach einigen Danksagungen des neuen Ersten Vorsitzenden Jörg Westfechtel und weiterer Redner wurde Josef Winkelheide mit stehenden Ovationen verabschiedet. „Eine Legende geht“, hieß es auch von Thomas „Struppi“ Strub, der mit den anderen drei Schützenkönigen der Sendener Schützenvereine anwesend war und es sich nicht nehmen ließ, sich bei Josef Winkelheide für die hervorragenden Jahre zu bedanken. Josef Winkelheide bedankte sich bei allen und verabschiedete sich mit den Worten „Ich habe fertig.“

Auch Michael Siesmann wurde mit großem Dank für die stets gute Führung der Vereinskasse und mit viel Applaus von seinem Posten verabschiedet.

Des Weiteren wurden die Termine für 2022 vorgestellt und die Frage an die Mitglieder gestellt, ob im Jahr 2023 wieder ein Schützenfest gefeiert werden soll. Dieses wurde einstimmig befürwortet. Zum Schluss wurde über eine Spende für die Flutopfer diskutiert. Standen anfangs 500 Euro im Raum, kamen bei einer Sammlung vor Ort noch 885 Euro hinzu. Letztlich beschloss die Versammlung, die Summe auf 1400 Euro aufzustocken. Wofür genau, soll noch geklärt werden.

Spende für die Flutopfer

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