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Vortrag von Arek F. auf Einladung der Agenda-Gruppe

„Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend“ für den Planeten

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Ums Klima auf der Erde ist es schlecht bestellt, es bleiben nur wenige Jahre, um die Entwicklung noch zu beeinflussen – so lautet die Auffassung von Arek F., der in Senden referierte.

wn

Ein ungeschöntes Bild des Klimawandels skizzierte Arek F. bei seinem Vortrag in der evangelischen Friedenskirche. Foto: Agenda Gruppe

Schon der Titel brachte das Thema auf den Punkt: Zum Vortrag „Wir sind die letzte Generation (die es noch in der Hand hat)“ lud die Agenda21-Gruppe Senden in die evangelische Friedenskirche ein. Der Referent Arkadiusz Frydyada de Piotrowski, besser bekannt als Arek F., lockte über 30 Interessierte an und informierte sie in ungeschönter, offen und ehrlicher Form über den aktuellen Stand der Wissenschaft, wie es um die Klimakrise und das Massenaussterben der Arten steht.

„Die nächsten zehn Jahre entscheiden über die nächsten 10 000 Jahre“ lautete nur ein prägnanter Satz von vielen, heißt es in der Pressemitteilung der Veranstalter. Denn durch die Klimaerwärmung werden Kipppunkte losgetreten, die unumkehrbare Verstärkungseffekte des Treibhauseffekts nach sich ziehen. Dann wird menschliches Einwirken unmöglich. „Das gilt es unbedingt zu vermeiden“, warnte Arek F. eindringlich und appellierte an die Verantwortung jedes Einzelnen.

Am Ende seines Vortrags bestand Grund für ein kleines Aufatmen, denn es gebe Handlungsmöglichkeiten, einen Temperaturanstieg zu verlangsamen. Neben Maßnahmen die jeder einzelne umsetzen kann, wie zum Beispiel anhand des berechneten CO-Fußabdrucks seinen eigenen CO- Verbrauch zu senken, sei es auch notwendig, die Politik durch Streiks und Demonstrationen unter Druck zu setzen und zum Handeln zu zwingen, um beispielsweise den Ausbau von Windkraftanlagen oder die Vereinfachung für Photovoltaikanlagen auf dem Dach zu ermöglichen.

Die nächsten Generationen werden massive Veränderungen und Einschränkungen herbeiführen und hinnehmen müssen, um ein Weiterleben auf der Erde zu ermöglichen, lautete, so die Pressemitteilung weiter, das ernüchternde Fazit der Diskussion zum Ende der Veranstaltung.

Wer sich mehr dazu informieren und selber aktiv werden möchte, ist eingeladen zum Klimaworkshop der Gemeinde am 24. September um 18 Uhr in der Steverhalle. Anmeldung über die Gemeinde-Homepage..

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