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Corona-Tests: 1355 Personen in Senden registriert

DRK will Öffnungszeiten ausweiten

Senden

Aufgrund der starken Nachfrage gilt es an der Corona-Teststation Ruhe und Geduld zu wahren. Der DRK-Kreisverband bemüht sich, zusätzliches Personal zu generieren und die Öffnungszeiten zu verlängern. Auch durch Ehrenamtliche des DRK-Ortsverbandes könnten die Engpässe entschärft werden.

Sigmar Syffus

Vor der DRK-Teststation im Treffpunkt Münsterstraße bilden sich zu den Stoßzeiten zum Teil lange Warteschlangen. Foto: Siegmar Syffus

Der Zuspruch ist groß und zu Stoßzeiten ist er sogar enorm, sodass sich die Warteschlange vom Corona-Testzentrum an der Münsterstraße manchmal über 50 und mehr Meter bis zum Rathausvorplatz erstreckt. „In Senden sind schon 1355 Personen bei uns registriert. 550 von ihnen haben sich in der ersten Woche testen lassen“, berichtet Christoph Schlütermann auf WN-Anfrage. „Bisher hatten wir in unserem Testzentrum im Treffpunkt nur einen positiven Befund. Kreisweit waren es 55“, zieht der DRK-Kreisvorstand eine erste Bilanz und kündigt gleichzeitig den schrittweisen Ausbau der Kapazitäten vor Ort an: „Wir sind auf der Suche nach weiterem Personal. Wer mag, kann sich bei uns melden.“

Aus organisatorischen Gründen sei eine Terminvergabe nicht möglich – müsse auch weiterhin mit zum Teil längeren Wartezeiten gerechnet werden. „Wir haben schon, bevor es eine sichere Rechtslage gab damit begonnen, zwölf Testzentren im Kreis aus dem Boden zu stampfen“, weist der Kreisvorstand auf das besondere Engagement des DRK hin. Aktuell befinden sich DRK-Kreisverband und der DRK-Ortsverband Senden im Gespräch, um gegebenenfalls auch am Wochenende Öffnungszeiten im Treffpunkt anbieten zu können. Dazu werden in Senden Ehrenamtliche gesucht, die sich schulen lassen und über Monate verbindlich dazu bereit sind – beispielsweise samstags – zu festen Zeiten Testungen durchzuführen.

Das Corona-Testzentrum im Treffpunkt Münsterstraße 32 ist nun auch an Karfreitag von 14.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. „Vielfach besteht der Wunsch an Ostern nahe Angehörige im Rahmen der Coronaauflagen zu besuchen. Daher haben wir insbesondere am Karfreitag an fast allen Standorten unsere Teststraßen für einige Stunden geöffnet. An ausgewählten Standorten gibt es auch an den übrigen Tagen von Ostersamstag bis Ostermontag eingeschränkte Öffnungszeiten“, führt Schlütermann aus. Das DRK möchte so an den Festtagen, die dieses Jahr besonders zurückhaltend gefeiert werden sollen, ein möglichst sicheres Miteinander im engsten Familien- und Freundeskreis ermöglichen.

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