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Neue Mitarbeiterinnen bei der Gemeinde

Duo soll Druck für digitales Rathaus erhöhen

Senden

Die Gemeinde Senden möchte die Verwaltungsvorgänge möglichst komplett digitalisieren. Dazu wurde eine neue Stelle im Rathaus eingerichtet, die sich Carolin Jerber und Sandra Harlake teilen.

-fro-

Sandra Harlake (l.) und Carolin Jerber teilen sich die Stelle der Digitalisierungsbeauftragten. Bürgermeister Sebastian Täger und Fachbereichsleiter Holger Bothur begrüßten die „Neuen“.Foto: Thomas Fromme Foto: Foto: Thomas Fromme

Meterweise Akten und Papierformulare sollen demnächst im Rathaus der Vergangenheit angehören. Bürger sollen möglichst viele Verwaltungsvorgänge bequem online vom PC, Tablet oder Smartphone aus erledigen können. Denn bei der Digitalisierung will die Gemeindeverwaltung aufs Tempo drücken. Deshalb hat sie jetzt eine Digitalisierungsbeauftragten-Stelle eingerichtet und damit einen Ratsbeschluss vom Sommer umgesetzt.

Zwei neue Mitarbeiterinnen teilen sich die neue Vollzeit-Stelle im Rathaus. Carolin Jerber und Sandra Harlake stellten sich am Dienstagabend im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Digitalisierung vor.

Akten sollen der Vergangenheit angehören

Sandra Harlake hat seit 2006 im Polizeipräsidium Münster im Personalbereich gearbeitet und wurde bereits von dort zur Gemeinde abgeordnet. Nach einer Familienpause freut sich die 38-Jährige aus Ottmarsbocholt über den beruflichen Wiedereinstieg in Teilzeit. Carolin Jerber wird spätestens im April von ihrem jetzigen Arbeitgeber, einem großen Energieversorger in Köln, nach Senden wechseln können.

„Unser erster Schwerpunkt wird es sein, dass die Verwaltungsvorgänge komplett digitalisiert und Akten der Vergangenheit angehören“, erklärte die 41-Jährige, die in Nottuln wohnt, auf Nachfrage aus dem Ausschuss.

„Wir freuen uns auf unsere neue Aufgabe und müssen uns jetzt natürlich zunächst einmal einarbeiten“, so die beiden „Neuen“ im Rathaus. Sie gehören dort den Fachbereich Zentrale Dienste unter der Leitung von Holger Bothur an.

Digitalisierung in die Schulen bringen

Sandra Maaß (Grüne) betonte die Bedeutung der Aufgaben – nicht nur auf dem Weg zum digitalen Rathaus, sondern auch in den Schulen. Ludger Rieger (CDU) unterstrich, dass eine gute IT-Architektur in der Verwaltung notwendig sei: „Es ist wichtig, dass nicht jeder Fachbereich sein eigenes Süppchen kocht.“

Bürgermeister Sebastian Täger zeigte sich sehr zufrieden mit der Stellenbesetzung. „Durch das Online-Zugangsgesetz (OZG) haben wir einen gesetzlichen Auftrag zur Digitalisierung. Wir müssen die Abläufe optimieren und die Arbeitsprozesse hinbekommen. Dabei kommt es darauf an, dass wir die Mitarbeiter mitnehmen.“

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