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Jugendschutzhütte im Königspark

Ein Treffpunkt zum Wohlfühlen

Senden

Als Treffpunkt gut angenommen wird von jungen Sendenerinnen und Sendenern die Jugendschutzhütte im Königspark. Am Bau, der Gestaltung und der Einrichtung waren die Jugendlichen maßgeblich beteiligt.

Im Sommer 2020 arbeiteten Vertreter des Ökumenischen Jugendtreffs und Jugendliche aus Senden beim Bau der Schutzhütte Hand in Hand. Foto: di

Das Ziel des Projekts formuliert Rahel Epping so: „Es sollte ein zusätzlicher, informeller Treffpunkt für Jugendliche in Senden entstehen. Dieser sollte auch bei schlechtem Wetter ein gern genutzter Ort für die jungen Sendenerinnen und Sendener sein.“ Epping ist in der Gemeindeverwaltung für den Fachbereich Bürgerservice, Ordnung und Soziales verantwortlich. Sie hat das Projekt „Hüttenbau“ von Anfang an begleitet.

Wände mit Graffiti gestaltet

Jetzt freut sich Rahel Epping über das Ergebnis: „Die neue Jugendschutzhütte ist seit mehr als einem Jahr südlich des Sportparks im sogenannten Königspark aufgebaut. Im Laufe des Jahres 2021 wurden die Wände mit Graffiti gestaltet und eine Beleuchtung eingerichtet. Ende 2021 haben die Jugendlichen selbst noch für passendes und robustes Mobiliar gesorgt.“ Besonders wichtig aber sei, so die Verwaltungsmitarbeiterin, dass die Hütte auch gut angenommen werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Die Wände der Hütte wurden mit Graffiti gestaltet. Und es kamen noch Möbel aus Europaletten hinzu. Foto: Gemeinde Senden

Das kann Patrick Kakuschki bestätigen. Der Leiter des Jugendtreffs Vivo und der aufsuchenden Jugendarbeit für die Gemeinde Senden erklärt: „Seit die Möbel da sind, hat sich die Hütte erst recht als Treffpunkt etabliert. Die Jugendlichen fühlen sich dort sehr wohl.“ Kakuschki ist überzeugt, dass die tatkräftige Unterstützung der Jugendlichen und ihre Beteiligung in jeder Phase des Projekts wichtig für den Erfolg waren. An drei Tagen errichteten sie die Hütte unter der Leitung des Sozialarbeiters und mit Unterstützung der Beschäftigten des Bauhofs. Danach begannen sie mit der Gestaltung der Hütte. In Form eines Graffiti-Projektes wurde der Innenraum versiegelt und den Wünschen der Kinder und Jugendlichen entsprechend gestaltet. Finanziert wurde das Projekt zum Großteil durch die Gemeinde Senden sowie durch einen Sonderzuschuss des Landes NRW und des Vereins für Bewährungshilfe.

Insektenfreundliche Beleuchtung

Im Sommer 2021 wurden seitens der Versorger Anschlüsse bis in den Park gelegt. Dann folgten insgesamt vier Leuchten auf dem Weg zur Schutzhütte und die Beleuchtung des Innenraums. Die Gemeindeverwaltung achtete bei der Auswahl der Leuchtmittel und bei der Ausrichtung der Laternen auf Insektenfreundlichkeit.

Ende 2021 erfolgte letztlich die Möblierung. Kakuschki erläutert: „Hier entschieden wir uns gemeinsam mit den Jugendlichen dazu, die Hütte mit Möbeln aus einer simplen Palettenkonstruktion auszustatten. Dies diente nicht nur der guten Umsetzbarkeit, sondern auch der Stabilität und der Vorbeugung von Vandalismus. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Möbel sind stabil und werden von den Jugendlichen als einladend empfunden.“ Die Finanzierung der Möbel erfolgte durch den Verein für Bewährungshilfe.

Durch die enge Einbeziehung der Jugendlichen in Aufbau und Gestaltung der Hütte wollen die Verantwortlichen erreichen, dass die jungen Leute wertschätzend mit dem Geschaffenen umgehen. Außerdem zeige das Projekt, dass es sich lohnt, sich in seiner Heimatgemeinde für die eigenen Anliegen einzusetzen. Der Wunsch nach dem Bau der zweiten Jugendschutzhütte kam nämlich direkt von einigen Teilnehmern der ersten „YouCom“ 2019 und vom Ökumenischen Jugendtreff.

Einsatz für die Heimatgemeinde

Derzeit informieren sich einige Jugendliche darüber, wie sie in Zukunft noch stärker mitbestimmen können. Wer selbst mitreden möchte, erfährt mehr unter www.senden-westfalen.de/jugendbeteiligung.

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