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„Schlösser- und Burgentag“

Einblicke in die „spannendste Baustelle des Münsterlandes“

Senden

Gerade erst lockte der „Tag der Gärten und Parks“ die Besucher in Scharen zum Schloss Senden, da steht nunmehr der „Schlösser- und Burgentag Münsterland“ an. In dessen Programm findet sich auch eine Baustellen-Führung, die das Mannenhaus näherbringt. Außerdem profiliert sich das Denkmal als „herausragender außerschulischer Lernort“.

Dr. Martina Fleßner (l.) und Dr. Franz Waldmann vom Schloss Senden e.V. weisen auf einen Programmpunkt hin: am Sonntag wird die Tür zum Mannenhaus geöffnet. Foto: di

Der schiefe Turm von Pisa lockt weltweit Touristen an. Das schiefe Barockgebäude am Schloss Senden entfaltet auch eine Magnetwirkung – in einem Umfeld, dem Besucher ebenfalls ein mediterranes Flair bescheinigen, wie der Schloss Senden e.V. beim Pressetermin widerspiegelt. Dessen Anlass: Mit dem „Schlösser- und Burgentag Münsterland“ steht am Sonntag (20. Juni) abermals eine publikumsträchtige Veranstaltung an.

Ähnlich wie beim „Tag der Gärten und Parks“, den mehrere Hundert Besucher für eine Visite in Senden genutzt hätten, rechnet der gemeinnützige Schloss-Verein mit vielen Gästen. Die kommen nicht allein wegen des „schiefen Mannenhauses“ – der „spannendsten Baustelle im Münsterland“, wie der Münsterland e.V. als Regionalmarketing-Agentur befand. Doch die Führungen von Dr. Franz Waldmann – der dieses Kleinod, dessen spektakuläre Sicherung der Fundamente, weitere Sanierung und künftige Nutzung darlegt – zählen zu den Highlights des Programm. Zwei bisher im Flyer aufgeführte Führungen sind schon ausgebucht, spontan entschied der Vorstand des Schloss-Vereins, für 17 Uhr einen weiteren Termin anzubieten (Anmeldung unter: ahrens@schloss-senden.de)

Die Gäste des Burgen-Tags, von denen, wie Fleßner schildert, nicht wenige gleich mehrere Denkmäler „abklappern“, sind ab 11 Uhr auf Schloss Senden willkommen, gegen 18 Uhr klingt der Tag aus. Zur Stärkung kredenzen die Gastgeber neuerdings Picknick-Körbe mit regionalen, nachhaltigen Spezialitäten. Kulinarisches aus dem Münsterland wird aber auch durchgängig am Schloss angeboten.

Wo mit einer Filmpremiere um 16 Uhr ein Standbein des Nutzungskonzeptes des Denkmals herausgestellt wird: Schloss Senden entwickelt sich zum „herausragenden außerschulischen Lernort“. Der Abschlussfilm dokumentiert vier Jahre des deutsch-niederländischen Jugendbildungsprojektes „MINT LAB auf Schlössern / in kastelen“. Projektbeteiligte und Förderer werden dazu nach Senden kommen.           

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