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Kanalsanierung an der Münsterstraße

Eine Fahrspur wird gesperrt

Senden

Mit Verkehrsbehinderungen müssen Autofahrer an der Münsterstraße rechnen: Dort sind Schäden am Regenwasserkanal festgestellt worden, die nun umgehend beseitigt werden sollen.

Wegen der geplanten Kanalsanierung wird ab Montag auf der Münsterstraße – Höhe Edeka-Markt – eine Baustelle eingerichtet. Foto: fro

Seit April wird die komplette Kanalisation im Ortsteil Senden umfassend überprüft. Im Rahmen dieser sogenannten Kanalbefahrung haben die Verantwortlichen nun konkreten Handlungsbedarf entdeckt. Marcus Schmidt aus dem Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt erklärt dazu: „In der Münsterstraße gibt es einen signifikanten Schaden am Regenwasserkanal, der umgehend beseitigt werden muss“, heißt es in einer Pressenotiz.

Ab Montag (13. Dezember) wird dazu auf Höhe des Edeka-Marktes eine Baustelle eingerichtet. Dann wird ein etwa zehn Meter langer Abschnitt des Regenwasserkanals erneuert beziehungsweise vergrößert. Für die Arbeiten muss eine Fahrspur der Straße gesperrt werden. Mit der Freigabe der Baustelle wird eine Woche später gerechnet, heißt es weiter.

Kanalbefahrung im gesamten Gemeindegebiet

Bei der Kanalbefahrung fährt eine Fachfirma das gesamte Gemeindegebiet ab und untersucht insgesamt rund 53 Kilometer Schmutzwasser- und 57 Kilometer Regenwasserkanäle sowie 3050 Schächte. Gleichzeitig mit der Bestandsaufnahme werden die Kanäle gereinigt.

Die ausführende Firma ist dazu angehalten, die Rohre mit einem möglichst niedrigen Druck zu spülen, informiert die Gemeinde Senden. Konkret heißt das, dass die Rohre in Senden mit einem Druck von 80 bar anstatt mit 100 bis 120 bar gespült werden. Beim Spülen der Hauptkanäle kann es zum Rückstau in den Anschlussleitungen kommen.

Eigentümer müssen Sicherung prüfen

Marcus Schmidt, der die Maßnahme im Bauamt koordiniert, bittet daher alle Eigentümer zu prüfen, ob eine Sicherung gegen das Eindringen von Abwasser aus der Kanalisation vorhanden ist. Dazu sind die Besitzer von Wohneigentum laut der Satzung der Gemeinde Senden verpflichtet. Denn auch bei Starkregen-Ereignissen könnte sonst Abwasser aus der Kanalisation ins Innere gedrückt werden. Wer Fragen dazu oder Interesse an einer Beratung hat, kann sich an die Gemeindeverwaltung wenden.

„Die Gemeinde ist gesetzlich dazu verpflichtet, die öffentlichen Kanäle und Schächte zu untersuchen. Die gesammelten Daten bieten einen Überblick über deren Zustand und sollen als Grundlage für die Entscheidung über eventuell notwendige Sanierungsmaßnahmen dienen“, erläutert Schmidt das Ziel der Maßnahme.

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